Nach langer Pause

Zagadou vorsichtig: "Noch nicht bei 100 Prozent"

Will nach seiner langen Pause nichts überstürzen: Dan-Axel Zagadou.
Will nach seiner langen Pause nichts überstürzen: Dan-Axel Zagadou. Foto: Imago Images

Seit Mittwoch vergangener Woche ist Dan-Axel Zagadou zurück im Mannschaftstraining von Borussia Dortmund. Der lange verletzte Innenverteidiger ruft hinsichtlich seines Rückkehr-Prozesses in den Spielbetrieb aber zur Geduld auf.

Eine Woche weilt der Dan-Axel Zagadou wieder unter seinen Kollegen, nimmt aktiv am Mannschaftstraining von Borussia Dortmund teil. Zu hoch hängen darf man die Ansprüche an den 21-Jährigen aber noch nicht, wie dieser selbst äußert. "Ich denke, dass ich noch nicht bei 100 Prozent bin. Ich trainiere einen Teil mit und dann arbeite ich individuell", sagt Zagadou gegenüber dem vereinseigenen Kanal.

Vorfreude auf ersten Einsatz

Ziel war es, den Franzosen rechtzeitig für das kommende Auswärtsspiel gegen Hertha BSC (Samstag, 20.30 Uhr) fit zu bekommen. Davon müssen die Verantwortlichen aber voraussichtlich Abstand nehmen. "Mein Knie muss auch komplett belastbar sein. Erst dann werde ich der Mannschaft helfen können. Darauf freue ich mich riesig", sagt Zagadou jedenfalls. Für den Linksfuß steht in dieser Saison noch keine Partie in der Datenbank. Zagadou hatte sich im Vorbereitungscamp im Schweizer Bad Ragaz eine Außenbandverletzung im linken Knie zugezogen und war seitdem an der Ausübung seines Berufs verhindert.

"Der Aufbau ist noch nicht zu Ende"

"Drei Monate sind eine lange Zeit", ist sich der Youngster bewusst, sich selbst nicht unter Druck zu setzen. Lieber ein Spiel länger aussetzen, als überhastet zurückkehren und eine erneute Verletzung riskieren. Nach einer Teilabsolvierung der Reha-Maßnahmen in Paris hatte er zurück in Dortmund hart an seiner Rückkehr gearbeitet: "Der Aufbau ist noch nicht zu Ende, aber es geht mir viel besser."

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Andre Oechsner  
17.11.2020