FC Barcelona

Xavi-Nachfolge: Etablierter Top-Coach oder Marquez?

Marquez wird bei Barca als logische Lösung betrachtet. Foto: Getty Images
Marquez wird bei Barca als logische Lösung betrachtet. Foto: Getty Images

Der FC Barcelona befindet sich auf der Suche nach einem Nachfolger für Xavi Hernandez. Dessen Abschiedsankündigung für den Sommer hat den amtierenden spanischen Meister unerwartet getroffen. Bisher ist vergleichsweise wenig aus dem Klub an die Öffentlichkeit gedrungen, was das Anforderungsprofil der Katalanen anbelangt.

Externe Lösung müsste Star-Qualitäten bieten

"Es muss jemand sein, der unserem Plan folgen will, guten Fußball spielen lassen will und ambitioniert ist", ließ sich Sportdirektor Deco zuletzt entlocken, auf dieses recht unscharfe Profil wäre man freilich auch von selbst gekommen. An Namen, mit denen Barca in Verbindung gebracht wird, mangelt es nicht. Wirklich konkret geht es bei der Trainersuche bisher aber wohl noch nicht zu. Wie die in Barcelona erscheinende Zeitung Sport berichtet, will der Klub eine sehr eng gefasste Shortlist an Kandidaten zusammenstellen. Demnach solle nur dann ein externer Trainer verpflichtet werden, wenn es sich um einen über alle Zweifel erhabenen Top-Kandidaten handeln würde. Nach Informationen von fussball.news sind dabei in erster Linie vier potenzielle Coachs intern im Gespräch, deren Wechsel nach Barcelona allerdings aus unterschiedlichen Gründen nicht zwingend als wahrscheinlich gelten kann. Dies ist insbesondere bei Jürgen Klopp der Fall, der die absolute Traumvorstellung von Klubchef Joan Laporta darstellen soll.

Marquez-Kandidatur hat offenbar sehr gute Aussichten auf Erfolg

Sollte der Klub, etwa aufgrund seiner wohlbekannten wirtschaftlichen Probleme, keinen Star-Trainer engagieren können, wolle er dem Bericht zufolge auf die naheliegende interne Lösung setzen: Rafael Marquez. Der Mexikaner kennt den Klub aus vielen aktiven Jahren, seit Sommer 2022 trainiert er die zweite Mannschaft von Barca in der drittklassigen Primera Federacion. Demnach sei schwer vorstellbar, dass Marquez über den Sommer hinaus den Unterbau der Katalanen betreuen will. Sollte er bei den Profis sozusagen übergangen werden, würde sich Marquez wohl einen anderen Klub suchen. Weil der 44-Jährige hoch geschätzt wird und eine günstige Lösung wäre, sei seine Kandidat sehr ernst zu nehmen, heißt es. Ausgeschlossen sei in erster Linie die Verpflichtung von externen Anwärtern, die sich auf dem Niveau des FC Barcelona noch beweisen müssten. Namentlich nennt der Bericht dabei Thiago Motta vom FC Bologna und Michel vom FC Girona.

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Lars Pollmann  
06.02.2024