Linksverteidiger

Wunschspieler? BVB hat große Konkurrenz bei Bensebaini

Bensebaini hat wohl einige Optionen für den Sommer. Foto: Getty Images
Bensebaini hat wohl einige Optionen für den Sommer. Foto: Getty Images

Borussia Dortmund hat bei der Kaderplanung für die neue Saison zahlreiche Baustellen. Ein Wunsch ist dabei, die linke Abwehrseite zu verstärken. Raphael Guerreiro ist oft verletzt und defensiv anfällig, Nico Schulz hat sich als klassischer Flop-Transfer herausgestellt. Ein Kandidat für einen Wechsel zum BVB heißt Ramy Bensebaini.

Mit dem Algerier würde Dortmund einmal mehr bei Borussia Mönchengladbach zuschlagen, nach Marco Reus, Mahmoud Dahoud, Thorgan Hazard und Marco Rose wäre es das fünfte Fohlen, das in der jüngeren Vergangenheit bei den Schwarzgelben unterkommt. Wie der TV-Sender Sport1 im Podcast 'Die Dortmund-Woche' berichtet, hat Bensebaini in Gladbach bereits seinen klaren Wechselwunsch hinterlegt. Demnach wollte der Nationalspieler schon im vergangenen Sommer weg. Weil dies nicht funktionierte und auch im Winter ein Abgang scheiterte, habe er jüngst auch die Berater-Agentur gewechselt.

Noch keine ganz konkreten Gespräche

Nunmehr lässt sich Bensebaini von der Agentur HCM Sports Management betreuen. Laut des Berichts hat Sebastian Kehl als künftiger Sportdirektor des BVB schon intensiven Kontakt mit den neuen Agenten des 26-Jährigen gehabt, wobei es noch nicht um konkrete Zahlen gegangen sei. Dortmund habe Bensebaini aber schon länger auf dem Zettel und könnte nun zuschlagen, da der Vertrag des Algeriers 2023 ausläuft und somit ein Verkauf seitens Gladbach naheliegt. Allerdings sind die Fohlen wohl in einer komfortablen Position, während der BVB mit großer Konkurrenz leben muss.

Barca und Juventus ebenfalls interessiert

Denn, so der TV-Sender, auch der FC Barcelona und Juventus zeigen Interesse an Bensebaini. Die Alte Dame hat bekanntlich erst im Januar-Transferfenster bei Denis Zakaria zugeschlagen, der wie sein Ex-Kollege zum Portfolio von HCM Sports Management gehört. Barca wiederum sucht nach einer Alternative zu Jordi Alba, der im März 33 Jahre alt geworden ist. Neben Bensebaini sind die Katalanen auch auf Borna Sosa vom VfB Stuttgart gestoßen und sollen bereits erste Gespräche geführt haben. Der Kroate steht derweil auch beim BVB auf dem Zettel, wohl als Alternative zu Bensebaini. Sonderlich ähnlich sind sich die beiden Spieler abseits ihrer Position als linke Außenverteidiger nicht. Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass Dortmund aktuell noch nicht die größte Priorität auf diese Baustelle legt, weil es ja genügend andere gibt.

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Lars Pollmann  
12.04.2022