Wolfsburgs Rechtsaußen

Wolfsburgs Baku: So lief der Abschied von Oliver Glasner

Oliver Glasner (l.) und Ridle Baku hatten in Wolfsburg ein gutes Verhältnis. Foto: Imago

Mit der deutschen U21-Nationalmannschaft kämpft Ridle Baku um den EM-Titel. Bei seinem Klub, dem VfL Wolfsburg, gab es währenddessen einen Trainerwechsel. Den Abgang seines großen Förderers Oliver Glasner bedauert er.

Vor rund zehn Tagen saß Ridle Baku vom VfL Wolfsburg bereits in einer virtuellen Medienrunde und sprach über die Gerüchte rund um seinen damaligen Trainer Oliver Glasner. "Ich bin gespannt, was der Verein für Entscheidungen treffen wird", sagte er damals. Einen Tag später wurde es offiziell: Glasner verlässt Wolfsburg und wechselt zum Ligakonkurrenten Eintracht Frankfurt. Auf Nachfrage von fussball.news sagte er nun: "Ich habe mit ihm noch ein, zwei Messages ausgetauscht und ihm viel Glück gewünscht und er mir ebenfalls für die EM."

"Ging gar nicht, das alles auszublenden"

Doch der Trainerwechsel beschäftigte den 23-Jährigen zweifelsohne auch im DFB-Quartier: "Eigentlich konzentriere ich mich nur auf die EM. Aber es ging ja eigentlich gar nicht, das alles so auszublenden. Ich habe das natürlich alles mitbekommen." Dass er den Abgang des Österreichers bedauert, versuchte Baku gar nicht erst zu verheimlichen: "Ich bin froh, dass er ein Wegbegleiter meiner Karriere sein durfte und wünsche ihm alles Gute bei Eintracht Frankfurt." 

Kein Kontakt zu van Bommel

Der VfL Wolfsburg hat mit Mark van Bommel bereits einen Nachfolger für Glasner gefunden. Der Niederländer mit Bundesligaerfahrung wird zum 1. Juli seinen Job bei den Niedersachen antreten. "Zum neuen Trainer weiß ich ehrlich gesagt noch nichts", erklärte Baku allerdings und gab zu, dass es zwischen ihm und van Bommel auch noch keinen Kontakt gab." Für ihn aber kein Problem: "Nach der EM ist genügend Zeit, um mich damit zu beschäftigen." 

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Benjamin Heinrich  
06.06.2021