"Geiler geht es gerade nicht"

Wolf: Nicht nur wegen Rose nach Gladbach

Wolf ist zurück unter seinem fußballerischen Ziehvater Rose. Foto: Christof Koepsel/Getty Images
Wolf ist zurück unter seinem fußballerischen Ziehvater Rose. Foto: Christof Koepsel/Getty Images

Borussia Mönchengladbach hat mit Hannes Wolf bisher nur einen namhaften Neuzugang präsentiert. Der Mittelfeldmann hat sich bei RB Leipzig nicht durchsetzen können, dennoch versprechen sie sich am Niederrhein viel vom Österreicher. Schließlich kennt Marco Rose ihn besonders gut.

Der 21-Jährige spielte bereits bei RB Salzburg sowohl im Nachwuchsbereich, als auch bei den Profis unter dem Erfolgscoach von Gladbach. Dass die Personalie einen wichtigen Einfluss auf seinen Transfer hatte, steht außer Frage. Wolf betont darüber hinaus aber, dass sich nicht alles auf den Trainer bezieht. "Es war für mich auch extrem wichtig, dass Max Eberl relativ früh zu mir meinte, dass der Verein mich auch unabhängig von Marco unbedingt verpflichten möchte", so der Mittelfeldmann gegenüber Sport Bild. Die Fohlen baggerten schon seit Winter am Grazer, der sich frühzeitig auf den Wechsel festgelegt hat.

"Einmal pro Saison gezofft"

"Gladbach und Marco Rose – geiler geht es gerade nicht!", freut sich Wolf. Sein Ziel sei es, "länger als nur dieses eine Jahr hierzubleiben". Zunächst ist der Deal auf Leihbasis fixiert, allerdings ging Gladbach dabei auf eine verpflichtende Kaufoption ein. Bei einer bestimmten Anzahl von Spielen wechselt Wolf dauerhaft an den Niederrhein. Ob seiner Verbindung zum Chefcoach rechnet er aber nicht mit einer bevorzugten Behandlung. "Wir haben die gleiche Arbeitsmoral und den gleichen Siegeswillen – mindestens einmal pro Saison haben wir uns aber auch richtig gezofft", so Wolf. In bisher 92 Pflichtspielen unter Rose sind für ihn starke 30 Tore und 25 Vorlagen verbucht.

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Lars Pollmann  
05.08.2020