Früher Aufreger beim 1:1 in Bremen

Wolf-Fauxpas: "Gehört, dass jemand 'Torwart' geschrien hat"

Wolf wartet mit dem FC weiter auf einen Sieg. Foto: Martin Rose/Getty Images
Wolf wartet mit dem FC weiter auf einen Sieg. Foto: Martin Rose/Getty Images

Das Freitagsspiel der Bundesliga als arm an Highlights zu bezeichnen, spottet noch jeder Beschreibung. Tatsächlich lieferten sich Werder Bremen und der 1.FC Köln einen einschläfernden Kick. Vielleicht wäre alles anders gekommen, hätte ein Fauxpas von Marius Wolf nach 45 Sekunden für die Bremer Führung gesorgt.

Einen ungenauen langen Ball wollte die Leihgabe von Borussia Dortmund zu Timo Horn leiten, ließ das Spielgerät dabei bei einer Brustannahme zu weit von seinem Körper springen. Manuel Mbom spritzte dazwischen, scheiterte aber an der frühen Führung. "Ich habe gehört, dass jemand 'Torwart' geschrien hat. Aber dann habe ich gemerkt, dass es gar nicht Timo war, der gerufen hat", zitiert kicker.de die Erklärung von Wolf. Wer nun gerufen hat, womöglich gar ein cleverer Bremer, lässt sich im Nachgang nicht rekonstruieren.

"Scheißegal wie"

"So etwas darf nicht passieren. Zum Glück ist nichts passiert", atmet Wolf nach Spielende durch. Große Zufriedenheit stellt sich in Köln ob des Remis nach eigener Führung jedoch nicht ein. Dass der erste Sieg seit März ziemlich glücklich zustande gekommen wäre, hätte Wolf nicht weiter gestört. "Wenn du so ein Spiel gewinnst, ist scheißegal wie", zitiert der Express die deutliche Meinung des Flügelspielers. Stattdessen droht dem 1.FC Köln am Samstag das Abrutschen auf einen direkten Abstiegsplatz pünktlich zur Länderspielpause.

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Lars Pollmann  
07.11.2020