Abschied von ManCity

Wohin zieht es Aguero? 5 Optionen für den Torjäger

Aguero erlebt eine schwierige letzte Saison in Manchester. Foto: Imago
Aguero erlebt eine schwierige letzte Saison in Manchester. Foto: Imago

Der designierte englische Meister Manchester City lässt am Saisonende eine absolute Lichtgestalt ziehen. Sergio Aguero wird den Klub mit Auslaufen seines Vertrags nach zehn Jahren als Rekordtorschütze verlassen. Die Skyblues setzen ihm buchstäblich ein Denkmal, vor dem Stadion wird eine Statue des Argentiniers zu sehen sein.

In der laufenden Saison ist der 32-Jährige aufgrund körperlicher Probleme nur eine Nebenerscheinung beim unaufhaltsamen Lauf zur neuerlichen Meisterschaft des Teams von Pep Guardiola. Angesichts hoher finanzieller Bezüge ist der Abschied aus Sicht von ManCity deshalb absolut verständlich, auch wenn Aguero eine hochemotionale Figur für viele Fans ist. Unvergessen, wie er im Saison-Finale 2012 ManCity zur ersten Meisterschaft seit über 40 Jahren schoss. Wo aber setzt der 97-fache Nationalspieler seine Karriere fort? fussball.news nennt fünf Optionen. 

 

 

FC Barcelona

Die stichhaltigsten Gerüchte rund um Aguero bringen ihn mit einem Wechsel zum FC Barcelona in Verbindung. Bei den Katalanen könnte er an der Seite von Nationalelf-Kollege Lionel Messi spielen oder, sollte der Superstar seinen Vertrag nicht verlängern, die fehlenden Tore zumindest teilweise ersetzen. Vor zwei Wochen dementierte Aguero allerdings Berichte einer bereits erzielten Einigung mit Barca.

Inter Mailand

Mit seinen im Sommer 33 Jahren dürfte es Aguero zu einem Klub ziehen, bei dem der Chefcoach auf erfahrene Spieler setzt. Antonio Conte von Inter Mailand ist eben dafür bekannt. Hinter dem Top-Duo aus Romelu Lukaku und Lautaro Martinez fehlt es dem Spitzenreiter der Serie A an einem Torjäger. Die Lombarden sind dabei durchaus dafür bekannt, hohe Gehälter zu bezahlen.

Atletico Madrid

So emotional der Abschied von Aguero bei ManCity wird, so emotional könnte auch eine Rückkehr zu Atletico Madrid werden. Die Spanier verließ er 2011 nach fünf Jahren Richtung Premier League. Rückholaktionen haben bei Atletico durchaus eine gewisse Tradition, wie etwa die Beispiele Yannick Carrasco und Diego Costa zeigen. Fraglich allerdings, ob Aguero und Luis Suarez kompatibel wären. 

Inter Miami

Möglich ist freilich auch, dass Aguero im Sommer Europa den Rücken kehrt, um seinen fußballerischen Lebensabend mit einem Abenteuer zu beenden. Eine Option könnte dabei die US-Profiliga MLS sein. Da schickt sich vor allem der Klub Inter Miami, zu dessen Besitzern David Beckham gehört, an, zu einer Top-Adresse zu werden. In Florida lässt es sich gut leben, die Metropole ist zudem Heimat einer großen Latino-Community. Aguero wäre neben Gonzalo Higuain ein zweites wichtiges Zugpferd aus Argentinien. 

Club Atletico Independiente

Romantisch wäre die Vorstellung einer Heimkehr nach Argentinien. Aguero wurde bei Club Atletico Independiente groß, einem Vorort-Verein seiner Heimatstadt Buenos Aires. Dort debütierte der Stürmer im Alter von nur 15 Jahren. In der Vergangenheit hat er, wie viele Argentinier, des Öfteren von einer Rückkehr zu den Wurzeln gesprochen. Die Frage ist bloß, ob sich Aguero mit 33 Jahren nicht noch zu jung fühlt. Und die finanziellen Abstriche nicht zu groß wären.

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Lars Pollmann  
30.03.2021

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