Kroatischer Nationalspieler

WM in Katar? Eintrachts Jakic: "Wir Spieler haben nichts zu melden"

Kristijan Jakic (r.) im Duell mit Bayerns Leon Goretzka. Foto: Getty Images

Die Weltmeisterschaft 2022 in Katar spaltet die Fußballwelt. Diverse Menschenrechtsverletzungen im Austragungsland sorgen ebenso wie die Vergabe für Diskussionsstoff. Kristijan Jakic von Eintracht Frankfurt, der sich mit Kroatien für die WM qualifiziert hat, äußerte sich nun dazu. 

Aus dem Deutsche Bank Park in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Eine Fußball-Weltmeisterschaft im Winter würde für sich schon für Diskussionen sorgen - eine, die in Katar ausgetragen wird, sorgt entsprechend vielfach für Diskussionen. Einige Fans fordern, dass die Nationalmannschaften diese sogar boykottieren. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hingegen spricht sich dagegen aus, fordert vielmehr, dass die mediale Aufmerksamkeit des Turniers genutzt werden soll, um auf die Missstände innerhalb des Landes aufmerksam zu machen. So oder so: Die Weltmeisterschaft 2022 bietet Gesprächsstoff. 

Jakic würde gerne mitreden, darf aber nicht

Doch was sagen die Spieler? Kroatien hat sich für die WM qualifiziert und Kristijan Jakic von Eintracht Frankfurt macht sich große Hoffnungen, in Katar mit dabei zu sein. Zur Kritik am Ausrichtungsort sagte der 24-jährige Mittelfeldspieler auf Nachfrage von fussball.news nun: "Wir Spieler haben da leider nichts zu melden. Es wird vorgegeben, wo gespielt wird. Wenn ich die Entscheidung beeinflussen könnte, würde ich durchaus auch mitreden, aber das kann ich nicht." Entsprechend sei es sein Ziel, wie das jedes Spielers, "sein Land so gut wie möglich bei den großen Turnieren zu vertreten." Und womöglich macht auch die kroatische Nationalmannschaft dann vor Ort auf die Missstände aufmerksam. 

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Benjamin Heinrich  
18.11.2021