Beim Aus nicht dabei

WM-Gewinner Hummels? Das Netz hat eine klare Meinung

Hummels war nach dem WM-Aus schnell ein Thema. Foto: Getty Images
Hummels war nach dem WM-Aus schnell ein Thema. Foto: Getty Images

Bei der Nominierung des deutschen WM-Kaders fiel das Fehlen eines Namen besonders auf: Mats Hummels von Borussia Dortmund schaffte es trotz einer bis dato über weite Strecken bärenstarken Saison nicht in das Aufgebot von Hansi Flick. Für den Abwehrchef der Schwarzgelben war es eine gewaltige Enttäuschung. Dass er selbst nun Schadenfreude fühlt, ist nicht anzunehmen.

"Wenig überraschend ist das eine der größeren Enttäuschungen meiner Karriere. Ich drücke der Mannschaft die Daumen bei der WM", hatte Hummels nach der Nichtberücksichtigung via Instagram versichert. Medienvertreter beobachten zuletzt auf der Asien-Reise des BVB, wie intensiv der Weltmeister von 2014 die Spiele des DFB-Teams in Katar verfolgt hat. Dennoch wäre es nur allzu menschlich, wenn der 33-Jährige nach dem Aus der Flick-Auswahl ein Fünkchen Genugtuung verspüren sollte. Das würde er freilich niemals öffentlich zugeben können.

Trending Topic bei Twitter

Das übernimmt für Hummels aber schon das Internet. Bereits kurz nach Abpfiff des letztlich wertlosen 4:2-Siegs über Costa Rica am Donnerstag war sein Name zum Beispiel bei Twitter unter den Trends in Deutschland zu finden. Die einhellige Meinung: Hummels ist ein WM-Gewinner, weil er gar nicht dabei war. Ob das DFB-Team mit dem 76-fachen Nationalspieler besser abgeschnitten hätte, ist natürlich nicht seriös einzuschätzen. Klar ist aber, dass sich die Abwehrspieler Deutschlands in Katar nicht mit Ruhm bekleckert haben. Das gilt gleichermaßen für Hummels' BVB-Kollegen Nico Schlotterbeck und Niklas Süle wie für Antonio Rüdiger, der als Abwehrchef mutmaßlich die Nichtberücksichtigung von Hummels, freilich ohne aktives Zutun, verhindert hat.

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Lars Pollmann  
02.12.2022