Kritische Worte

WM-Aus & Götze-Umgang: Rode rechnet mit Flick ab

Rode hätte Götze bei der WM mehr Spielzeit gegeben. Foto: DANIEL ROLAND/AFP via Getty Images
Rode hätte Götze bei der WM mehr Spielzeit gegeben. Foto: DANIEL ROLAND/AFP via Getty Images

Sebastian Rode kritisiert die deutsche Nationalmannschaft nach dem Ausscheiden bei der Weltmeisterschaft in Katar mit harten Worten. Der Kapitän von Eintracht Frankfurt rechnet in diesem Zuge indirekt mit Bundestrainer Hansi Flick ab.

Für die deutsche Nationalmannschaft ging es bei der Weltmeisterschaft bereits nach der Gruppe von Katar zurück nach Hause. "Wir haben brutal gute Einzelspieler und eine sehr gute Mannschaft, die niemals in der Vorrunde ausscheiden darf", bekräftigt nun Sebastian Rode gegenüber der Bild. Das DFB-Team habe es "aber einfach nicht geschafft, Emotionen zu transportieren. Sie hat nicht wie eine echte Mannschaft gewirkt. Das waren Spieler aus verschiedenen Vereinen, die sich nicht als Einheit sehen".

"Der Umgang mit ihm war nicht ganz glücklich"

Der Kapitän von Eintracht Frankfurt echauffiert sich darüber, dass sein Teamkollege Mario Götze von Bundestrainer Hansi Flick in nur zwei von drei Spielen zum Zug kam - und das auch nur als Joker. "Der Umgang mit ihm war nicht ganz glücklich", so Rode: "Wenn ich Mario einlade, muss ich wissen, wie ich mit ihm umgehe. Dass er kein Spieler ist, der für die letzten zehn Minuten etwas reißen soll, sondern einer, der sich von Anfang an in die Mannschaft einfügen kann." Insgesamt waren dadurch Götze nur 34 Minuten vergönnt.

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Adrian Kuehnel  
10.01.2023