Kölner Geschäftsführer

Wirtz? Heldt: "Klub muss aus diesem Abgang lernen"

Wirtz traf beim 5:0-Sieg gegen seinen Ex-Klub.
Wirtz traf beim 5:0-Sieg gegen seinen Ex-Klub. Foto: WOLFGANG RATTAY/POOL/AFP via Getty Images

Der Effzeh blickt auf ein anstrengendes und ereignisreiches Jahr 2020 zurück. Sport-Geschäftsführer Horst Heldt zieht beim 1. FC Köln ein positives Fazit. Den Abgang von Top-Talent Florian Wirtz gen Bayer Leverkusen bedauert er dennoch.

"Aus meiner Sicht hat der Verein 2020 viel bewegt, viel erlebt und sich in dieser nie dagewesenen Situation wacker geschlagen", sagte Horst Heldt dem Kölner Express: "Unter den außergewöhnlichen Umständen ist vieles in die richtige Richtung gelaufen, auch wenn wir uns einige Dinge anders vorgestellt hatten."

"Können das nicht mehr rückgängig machen"

Zu diesen "Dingen" gehörte der Verlust von Toptalent Florian Wirtz, den sich Ligakonkurrent Bayer Leverkusen im Frühjahr vom 1. FC Köln schnappte, so der 51-Jährige, der erklärte: "Der Klub muss aus diesem Abgang lernen. Es ist hart - aber wir können das nicht mehr rückgängig machen, Florian Wirtz ist nicht mehr Spieler des 1. FC Köln", sagte Heldt, der sich besonders an zwei Highlights des Jahres zurückerinnert.

Heldt nennt seine Highlights

Für den Geschäftsführer bleibe in besonderer Erinnerung: "Das 5:0 in Berlin an Karneval in unserer erfolgreichen Phase war sicher ein Highlight, so etwas erlebt man nicht jeden Tag." Beim Blick auf die zweite Hälfte des Jahres sei der Sieg in Dortmund (2:1) ein "absoluter Höhepunkt" gewesen. "Dieses Spiel hatte bis in die letzte Sekunde hinein alles, was ich von unserer Mannschaft sehen möchte", befand Heldt.

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Adrian Kuehnel  
31.12.2020