Posten ab Sommer unbesetzt

Hitzlsperger-Abschied: Wird Mislintat neuer Sportvorstand beim VfB?

Sven Mislintat steht bis 2023 beim VfB Stuttgart unter Vertrag. Foto: Imago.
Sven Mislintat steht bis 2023 beim VfB Stuttgart unter Vertrag. Foto: Imago.

Thomas Hitzlsperger wird seine Tätigkeiten als Vorstandsvorsitzender und Sportvorstand des VfB Stuttgart am 30. Juni 2022 niederlegen. Zumindest auf einer Position könnte ein Nachfolger zügig gefunden werden.

Binnen etwas mehr als drei Jahren stieg Thomas Hitzlsperger beim VfB Stuttgart von einer beratenden Funktion in die Rolle des Vorstandsvorsitzenden auf. Zugleich fungiert der Ex-Profi als Sportvorstand des Bundesligisten, der sich nach dem Abstieg 2019 wieder in die Bundesliga hochgearbeitet und vergangene Saison den Klassenerhalt gemeistert hat. Im kommenden Sommer ist allerdings Schluss, eine Verlängerung seines Vertrags lehnt Hitzlsperger ab (fussball.news berichtete).

Wer tritt in Hitzlspergers Fußstapfen?

Der VfB muss somit gleich auf zwei Posten Ausschau nach einem Nachfolger halten. Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, könnte etwa Sportdirektor Sven Mislintat die Rolle des Sportvorstandes übernehmen. Mislintat, so das Blatt, sehe nach dem verkündeten Abschied von Hitzlsperger keinen Grund, sein Engagement in Stuttgart zu beenden und sei überzeugt, dass der Aufwärtstrend auch nach dem Abschied des 39-Jährigen anhalten wird. 

Will Mislintat Sportvorstand werden?

Ob der Sportdirektor auch zum Sportvorstand aufsteigen will, sei jedoch offen. Demnach bevorzuge Mislintat den engen Kontakt zur Mannschaft sowie zu Scouts und Beratern. Auch würde er unter einem neuen Sportvorstand keinen Einfluss verlieren, heißt es. Das bis zum 30. Juni 2023 datierte Arbeitspapier enthalte "größtmögliche Kompetenzen" für den 48-Jährigen, der einen großen Anteil am Umschwung des VfB hat. Insofern dürfte Mislintat bei den Schwaben bleiben - tendenziell aber eher als Sportdirektor. 

Florian Bajus  
16.09.2021