1.FC Köln

"Wird etwas Zeit brauchen": Papa Soldo über Sohn Nikola

Soldo war 2009 bis '10 Chefcoach des FC. Foto: Getty Images
Soldo war 2009 bis '10 Chefcoach des FC. Foto: Getty Images

Der 1.FC Köln hat am Deadline Day kurzfristig auf seine Verletzungssorgen in der Defensive reagiert und die Verpflichtung von Nikola Soldo von Lokomotiva Zagreb gerade rechtzeitig über die Bühne gebracht. Der kroatische Juniorennationalspieler hat über seinen Vater eine Verbindung in die Bundesliga und zum FC: Er ist der Sohn des ehemaligen Coachs Zvonimir Soldo.

Der heute 54-Jährige hat als Profi beim VfB Stuttgart in weit über 300 Pflichtspielen deutlich tiefere Spuren hinterlassen denn als Übungsleiter des FC von Sommer 2009 bis Oktober 2010. Dennoch kann es nicht schaden, dass der Vater des Neuzugangs den Klub gut kennt. "Er ist ein großes Talent und nicht umsonst kroatischer U21-Nationalspieler. Nikola hat eine gute Übersicht, eine sehr gute Technik. Im Zweikampf ist er auch schon weit, da wird er sich aber noch steigern müssen für die Bundesliga", erklärt Zvonimir gegenüber dem Express zu Nikola Soldo. 

"Ich traue ihm das total zu"

"Nikola ist ein junger Spieler und wird etwas Zeit brauchen. Es ist ein anderes Training, andere Spiele in der Bundesliga. Dazu kommen die internationalen Aufgaben. Aber ich traue ihm das total zu", so der stolze Papa. Grundsätzlich sei es gut, dass der Sohnemann den Schritt in eine Top-Liga früher gewagt hat als er selbst. Soldo senior war beim Wechsel nach Stuttgart 29 Jahre alt und gestandener Nationalspieler seines noch jungen Landes.

"Bald auch mal wieder im Rhein-Energie-Stadion"

In den Wechsel von Nikola Soldo zum 1.FC Köln war der Vater übrigens kaum involviert. "Dafür gibt es ja Spielerberater", scherzt sein Vater. Sicherlich wird es nun aber die Gelegenheit für eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte geben. "Ich freue mich, bald auch mal wieder im Rhein-Energie-Stadion zu sein", kündigt der Ex-Coach an. 48 Spiele hatte er an der Seitenlinie der Domstädter verbracht, 2009/10 gelang der souveräne Klassenerhalt.

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Lars Pollmann  
03.09.2022