Wieder im Fokus

Wirbel um Özil und angeblichen Leibchen-Wurf Richtung Trainer

Özil steht seit Januar 2021 bei Fenerbahce Istanbul unter Vertrag.
Özil steht seit Januar 2021 bei Fenerbahce Istanbul unter Vertrag. Foto: Alex Grimm/Getty Images

Mesut Özil sorgt dieser Tage wieder einmal für medialen Wirbel. Der Weltmeister von 2014 soll aufgrund einer Nicht-Berücksichtigung beim 2:1-Sieg über Kasimpasa ein Aufwärm-Leibchen Richtung seines Trainer Vitor Pereira geworfen haben. Fenerbahce Istanbul weist die Vorwürfe zurück.

Weil sich Mesut Özil gegen Kasimpasa 40 Minuten aufwärmte, aber letztlich von Vitor Pereira doch nicht mehr in die Partie gebracht wurde, soll sich der Offensivspieler derart echauffiert haben, dass er auf dem Weg in die Kabine seine Aufwärm-Weste in die Nähe des portugiesischen Übungsleiters geschmissen habe.

Die türkische Sportzeitung Fanatik schrieb von einer "Schockreaktion" des 32-Jährigen. Im Spiel zuvor gegen Hatayspor (2:1) war der Ex-Nationalspieler Deutschlands nur zu einem vierminütigen Kurzeinsatz gekommen, das Europa-League-Spiel vier Tage darauf gegen Olympiakos Piräus (0:3) verpasste er wegen eines grippalen Infekts.

Fener-Präsident: Özil soll Team zum Meister machen

Mit Ali Koc erklärte bereits der Präsident von Fenerbahce Istanbul Özils Frust am Sonntag damit: "Mesuts größter Traum war es, seine Fähigkeiten in Europa zu zeigen. Leider hatte er Pech und wurde krank. Er ist zu uns gekommen, um der Anführer dieser Mannschaft zu werden und Fenerbahce nach sieben Jahren wieder zum Meister zu machen."

Fenerbahce appelliert an die Fans

Bezüglich der Medienberichte über die angeblichen Differenzen zwischen Özil und Trainer Pereira sah sich Fenerbahce außerdem zu einem Statement gezwungen. "Es ist definitiv nicht wahr", lässt sich der Traditionsklub aus Istanbul in Bezug auf den Leibchen-Wurf zitieren und stellt klar: "Wir bitten die Öffentlichkeit und unsere Fans, die Gerüchte, die um über unser Team umhergehen, das weiterhin konzentriert an seinem Ziel arbeitet und auf einem guten Weg ist, nicht zu berücksichtigen."

Bereits vor einigen Wochen hatte es Meldungen darüber gegeben, Özil wolle Fenerbahce verlassen, da er dort nicht glücklich sei. Der Berater des gebürtigen Gelsenkircheners bezog daraufhin Stellung (fussball.news berichtete).

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Adrian Kuehnel  
05.10.2021