Neuzugänge sind kaum drin

Winter-Abgänge? Baumann: "Wir müssen es sportlich verkraften können"

Baumann muss eher an Verkäufe denken als an Neuzugänge. Foto: Imago
Baumann muss eher an Verkäufe denken als an Neuzugänge. Foto: Imago

Werder Bremen hat mit einer ernüchternden Heimpleite gegen Union Berlin keinen erfreulichen Start ins Kalenderjahr 2021 hingelegt. Die Mannschaft von Florian Kohfeldt ließ gegen das Überraschungsteam nahezu alles vermissen. Mit Verstärkungen durch Transfers von Frank Baumann ist eher nicht zu rechnen.

Bekanntlich sind die Kassen an der Weser klamm. Entsprechend betont der Sportchef einmal mehr, dass im Winter-Transferfenster, wenn überhaupt, eher mit Abgängen zu rechnen sei. Immerhin aber scheinen die nicht komme was wolle vonnöten zu sein. "Dabei muss der Preis stimmen, und wir müssen es sportlich verkraften können, sodass wir keinen Ersatz holen müssen", erklärt Baumann gegenüber dem Portal Deichstube.

"Union ist ein gutes Beispiel"

Konkret in der Pipeline scheint bei Werder aktuell allerdings nichts. Yuya Osako, bei dem eine Rückkehr nach Japan immer wieder Gegenstand medialer Spekulation ist, müsste jedenfalls eher nicht extern ersetzt werden. Viele Beobachter sehen bei Bremen derweil einen Mangel an Kreativität. Doch sieht Baumann dieses Argument nur bedingt als gerechtfertigt an. "Union ist ein ganz gutes Beispiel, wie es auch ohne kreative Köpfe geht. Das ist einfacher Fußball", sagt er bei Radio Bremen. Die Eisernen haben in vier Spielen ohne den verletzten Max Kruse acht Punkte geholt, unter anderem gegen den FC Bayern und Borussia Dortmund.

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Lars Pollmann  
05.01.2021