Hertha-Chaos

Windhorst: "Viele Analysen von Klinsmann waren nicht so falsch"

Jürgen Klinsmann hatte ein kurioses Ende bei Hertha BSC.
Jürgen Klinsmann hatte ein kurioses Ende bei Hertha BSC. Foto: Getty Images

Die Zeit von Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC endete mit einem großen Knall. Investor Lars Windhorst blickte zurück - und sagte überraschendes.

Der Abgang von Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC verlief spektakulär. Erst verabschiedete sich der Coach bei einer eigenen "Facebook-Pressekonferenz" und nur wenige Tage später tauchte bei Sport Bild sein Tagebuch auf. Trotz dieses Eklats wollte er zurück in den Aufsichtsrat der Berliner.

Windhorst blickt zurück

Lars Windhorst wurde dazu von Bild zitiert: "Durch die Art seines Abgangs hat er leider die Tür zugeschlagen. Aber wir sollten nicht weiter in der Vergangenheit wühlen." Doch die Bewertungen einzelner Profis schlug hohe Wellen und kann nicht vollständig ingoriert werden.

"Verstecktes" Lob für Klinsmann

Der Investor der Hertha gab sogar offen zu: "Rückblickend stellen inzwischen ja viele fest, dass viele Impulse und Analysen von Jürgen Klinsmann so falsch nicht waren." Wäre also nicht mehr möglich gewesen mit Klinsmann und dem Hauptstadtklub? Windhorst sagte: "Es hätte sehr konstruktiv sein können.“

Florian Bolker  
09.02.2021