VfB gegen BMG gefordert

Wimmer: "Wir tun gut daran, den Plan beizubehalten"

Wimmer leitet den VfB vorerst weiterhin. Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images
Wimmer leitet den VfB vorerst weiterhin. Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

Michael Wimmer wird bis zur Winterpause Interimstrainer des VfB Stuttgart bleiben. Wie der weiter Prozess abläuft, schildert der 42-Jährige nun. Dazu erklärt er, wie er weiter Fußballspielen möchte.

"Zu meiner Person ist alles gesagt. Für mich zählt das Spiel gegen Gladbach und nach dem Spiel gegen Leverkusen wird man darüber sprechen, wie es weitergeht. Interessant ist jetzt nur Gladbach", sagte Michael Wimmer auf der Pressekonferenz vor dem anstehenden Bundesliga-Spiel gegen die Borussia (Freitag, 20.30 Uhr). Klar ist, dass er gerne zum Cheftrainer befördert werden würde. "Mir war immer klar, dass ich mittelfristig Cheftrainer werden will. Mein Ziel ist es, auf Sicht eigenverantwortlich ein Team zu übernehmen. Wir werden uns in der WM-Pause zusammensetzen und besprechen, wie es weitergeht", sagte er jüngst.

"Ob das jetzt kompliziert oder nicht kompliziert ist..."

Bis zur WM-Pause will Wimmer mit dem VfB Stuttgart erfolgreiche Ergebnis einfahren. "Mir ist wichtig, dass jeder Spieler die Aufgabe in der Offensive wie in der Defensive kennt. Ich bin jemand, der versucht, einfach und zielstrebig Fußball zu spielen und den Jungs einen Plan an die Hand gibt. Ob das jetzt kompliziert oder nicht kompliziert ist... Wir tun gut daran, den Plan beizubehalten", stellte er vor dem Duell mit Mönchengladbach klar. Mit drei Siegen in vier Pflichtspielen hat der 42-Jährige bereits Argumente gesammelt, auch aus der Mannschaft des VfB werden vermehrt Stimmen laut, die die Bereitschaft zur weiteren Zusammenarbeit mit dem vorherigen Co-Trainer von Pellegrino Matarazzo nahelegen. Scheinbar aus guten Gründen.

Das macht Wimmer beim VfB anders

Die Bild-Zeitung berichtete kürzlich, dass Wimmer nicht nur akribisch arbeitet, sondern auch viel Wert auf das Zwischenmenschliche legt. "Wofür machen wir das hier?", soll der Übungsleiter die Spieler zu bestimmten Trainingsmethoden gefragt haben. Der 42-Jährige würde pragmatisch zu Werke gehen und versuchen, die Profis nicht mit Ideen zu überlasten und dementsprechend zu verunsichern. Seit seinem Amtsantritt soll Wimmer Vier-Augen-Gespräche geführt haben - und zwar mit jedem Spieler auf Deutsch. Unter Matarazzo war die Amtssprache derweil noch Englisch. 

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Adrian Kuehnel  
04.11.2022