Nach Aus in Hoffenheim

"Will die Dinge sacken lassen": Hoeneß übernimmt keinen Job

Hoeneß hätte vermutlich in der Bundesliga weiterarbeiten können. Foto: Getty Images
Hoeneß hätte vermutlich in der Bundesliga weiterarbeiten können. Foto: Getty Images

Das Trainerkarussell in der Bundesliga hat nach dem Saisonende gewaltig an Fahrt aufgenommen. Unter anderem hat es Sebastian Hoeneß bei der TSG Hoffenheim erwischt, nach zwei Jahren trennen sich die Wege. Der 40-Jährige hätte sicher Chancen auf einen anderen Posten in der Bundesliga, will aber lieber pausieren.

Dies bestätigt Hoeneß selbst gegenüber Sport Bild. "Ich habe noch verschiedene, interessante Gespräche geführt. Meine Entscheidung lautet aber, dass ich mir Zeit nehmen will", betont der gebürtige Münchner. Laut des Magazins war zuletzt vor allem der FC Augsburg an einer Verpflichtung als Nachfolger von Markus Weinzierl interessiert, Vakanzen gibt es außerdem bei Hertha BSC, Borussia Mönchengladbach und dem FC Schalke 04. "Ich will die Dinge sacken lassen und dann mit voller Energie und Tatendrang eine neue Aufgabe annehmen", betont Hoeneß.

"Die Erfahrungen strukturieren und sacken lassen"

Vor seinem Engagement in Hoffenheim hatte er je drei Jahre beim FC Bayern und bei RB Leipzig verbracht, seit 2014 hat Hoeneß so wenig Zeit gehabt, zur Ruhe zu kommen. Nachdem das erste Traineramt in der Bundesliga in der Enttäuschung einer Beurlaubung geendet ist, will er nun die Gelegenheit zur Reflexion nutzen. "Jetzt ist ein guter Moment, die drei Jahre Profi-Trainerdasein, die Erfahrungen zu strukturieren und sacken zu lassen", betont Hoeneß. Insgesamt betreute er bei der TSG 81 Pflichtspiele, aus den letzten neun holte er nur noch drei Punkte. Hoffenheim verpasste den Europapokal klar und entschied sich so für einen Wechsel. Andre Breitenreiter ist als Nachfolger bereits verpflichtet worden.

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Lars Pollmann  
01.06.2022