Dynamo-Torjäger

Wiedersehen mit Aue: Daferner erklärt den Unterschied

Daferner kann erstmal nicht vor Fans der SGD jubeln. Foto: Getty Images
Daferner kann erstmal nicht vor Fans der SGD jubeln. Foto: Getty Images

Das sächsische Derby zwischen Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden am Sonntag dürfte auch ohne Zuschauer für einigen Zündstoff sorgen. Die Veilchen sind als Tabellen-16. darauf erpicht, die SGD mit einem Heimsieg wieder tief ins Schlamassel zu ziehen. Christoph Daferner würde hingegen seinen Ex-Klub gerne weiter reinreiten.

Nicht aus Gehässigkeit gegenüber den Erzgebirgern, sondern weil Dynamo die Punkte selbst gut gebrauchen kann. Mit zwei Siegen aus den letzten drei Spielen hat Dresden einen Negativlauf gestoppt. Daferner war dabei mit je einem Treffer in den drei Partien erfolgreich, insgesamt hat er schon acht auf dem Konto. 2019/20 hatte er für Aue lediglich einmal getroffen, war aber auch beinahe ausschließlich als Joker gefragt.

"Seit ich hier bin, bekomme ich sehr viel Vertrauen"

"Wir haben eine jüngere Mannschaft, die sehr gewillt ist, sich zu verbessern. Da fühlt man sich als junger Spieler sehr wohl. Seit ich hier bin, bekomme ich sehr viel Vertrauen von den Verantwortlichen", erklärt Daferner gegenüber der Bild-Zeitung, warum es für ihn bei Dynamo besser läuft. Dies wolle er aber nicht als Kommentar in Richtung Aue verstanden wissen. Die Schuld für sein Scheitern bei den Veilchen sucht der 23-Jährige bei sich.

"Ich war damals einfach noch nicht weit genug"

"Ich war damals einfach noch nicht weit genug, schüchtern und zurückhaltend", so Daferner. Letztlich habe die Erfahrung ihm dabei sogar gut getan. "Das hat mich einfach geprägt. Deswegen schätze ich es auch jetzt, jedes Spiel zu machen." Tatsächlich stand der Angreifer mit Ausnahme des Pokalspiels gegen den FC St. Pauli Ende Oktober bei jedem Pflichtspiel in der Startaufstellung des Zweitliga-Aufsteigers.

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Lars Pollmann  
08.12.2021