Dritte Pleite aus letzten vier Spielen

Wie Dynamo den Aufstiegszug schnell zu verpassen droht

Kann Markus Kauczinski das Ruder rumreißen?
Kann Markus Kauczinski das Ruder rumreißen? Foto: Imago Images

Dynamo Dresden verliert trotz Führung bei Saarbrücken mit 2:1. Für das Team von Trainer Markus Kauczinski ist die Niederlage bereits die dritte aus den vergangenen vier Drittligapartien. Eine Entwicklung, die Dresdens Wiederaufstiegsträume schnell zunichte machen könnte.

Geht es bei Dynamo Dresden so weiter, dann ist der Aufstiegszug wohl schneller abgefahren, als es den Sachsen lieb ist. "Die 3. Liga ist eine echte Kampfliga, in der jeder jeden schlagen kann", machte vor dem Spiel gegen Saarbrücken noch Offensivspieler Marvin Stefaniak deutlich. In den letzten vier Partien war jedoch dreimal Dynamo das Team, das geschlagen wurde.

Dynamo verschenkt Führung in Saarbrücken

Dresden ging am Samstag noch durch Christoph Daferner in der 16. Spielminute in Führung, schaffte in der Folge 54 Minuten lang aber keinen Torabschluss mehr. Saarbrücken nutzte die Harmlosigkeit des Gegners und schenkte den Dresdnern in der 45. Spielminute durch Nicklas Shipnoski und in der 91. durch Sebastian Jacob die Treffer ein.

"Das tut höllisch weh", wurde Dynamo-Coach Markus Kauczinski im Anschluss von der Bild zitiert. "Wir waren nicht gut genug für einen Punkt, spielen immer wieder nach hinten, müssen schneller nach vorn", konstatierte der 50-jährige Fußballlehrer.

Harmlosigkeit vor dem Tor

Bislang haben die Sachsen nach neun Spieltagen erst neun Tore erzielt, 13 von den restlichen 19 Mannschaften schafften mehr Gefahr vor dem gegnerischen Gehäuse. Zudem hat Dresden neben einem Remis mit vier Niederlagen bereits ebenso viele wie Siege auf der Gegenseite stehen.

Kauczinskis Punkteschnitt ist wenig optimistisch

Kauczinski ist in der Pflicht, seine Profis schnellstens hinzubekommen - doch ob dies gelingt? Im Schnitt holt der gebürtige Gelsenkirchener nur 1,25 Punkte pro Spiel. Eine Quote, die er erhöhen muss, um doch eine seriöse Rolle um den Aufstieg zu spielen. Andernfalls wird es schon bald eng - für Kauczinski und Dynamo.

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Adrian Kuehnel  
09.11.2020