Inter oder Ausland

Widersprüchliche Berichte: Wohin zieht es Juve-Abgang Dybala?

Dybala spielt nur noch wenige Male für Juventus. Foto: Getty Images
Dybala spielt nur noch wenige Male für Juventus. Foto: Getty Images

Paulo Dybala bestreitet am Sonntagabend sein erstes Spiel für Juventus seit ganz offiziell ist, dass er den Klub im Sommer verlassen wird. Dabei geht es im Derby d'Italia gegen den amtierenden Meister Inter Mailand. Die Nerazzurri gelten auch als heißer Anwärter auf die Dienste des Argentiniers.

Um die Verpflichtung des ablösefreien Angreifers in die Wege zu leiten, soll es laut der Sportzeitung Tuttosport erste Kontakte zwischen dem Berater des Nationalspielers, der zuletzt nicht im Kader der Albiceleste stand, und den Bossen von Inter gegeben haben. Vor allem Vorstandschef Giuseppe Marotta soll sich für den Transfer einsetzen, der auch die Zustimmung von Trainer Simone Inzaghi findet. Marotta erlebte früher als Juve-Boss hautnah, welchen Unterschied Dybala in der Serie A ausmachen kann.

Tendenz eher Richtung Ausland?

Allerdings scheint der Transfer, der schon seit Monaten diskutiert wird, keineswegs auf dem Weg in trockene Tücher zu sein. Entgegen der Meldung von Tuttosport schreibt der Corriere dello Sport nämlich, die Zukunft von Dybala liege wahrscheinlich eher außerhalb Italiens. Seine Berater haben demnach bereits den Markt in Spanien abgeklopft, wo vor allem Atletico Madrid mit Cheftrainer und Landsmann Diego Simeone Interesse zeigen soll.

Optionen auch in England

Als nächstes stehen laut des Berichts Gespräche mit englischen Klubs an. Einst stand Dybala kurz vor einem Wechsel zu den Tottenham Hotspur, bei denen aktuell Chefcoach Antonio Conte und Sportdirektor Fabio Paratici mit großer Juventus-Vergangenheit ausgestattet sind. So oder so steht Dybala am Sonntag unter Beobachtung. Mit Spannung wird auch die Reaktion der Fans erwartet, nachdem die Vertragsverhandlungen dem Vernehmen nach an zu hohen finanziellen Forderungen des Spielers gescheitert waren.

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Lars Pollmann  
30.03.2022