"Das Beste für Eintracht"

Wettbewerbsverzerrung? Glasner weist Vorwürfe zurück

Eintracht-Coach Oliver Glasner priorisiert die Europa League. Foto: Getty Images.
Eintracht-Coach Oliver Glasner priorisiert die Europa League. Foto: Getty Images.

Vor dem Halbfinal-Rückspiel in der Europa League gegen West Ham (Donnerstag, 21 Uhr) gastiert Eintracht Frankfurt am Montagabend (20.30 Uhr) bei Bayer Leverkusen. Oliver Glasner hat Rotationen angekündigt, von Wettbewerbsverzerrung könne aber keine Rede sein.

Die Bundesliga spielt für Eintracht Frankfurt nur noch eine untergeordnete Rolle. Die Hessen bekleiden mit 40 Punkten den zehnten Tabellenplatz und haben keine Chance mehr auf einen Europapokalplatz. Der Fokus liegt daher auf dem Halbfinale der Europa League, in dem Frankfurt am Donnerstag West Ham empfängt und den Final-Einzug perfekt machen will.

Glasner: "Sind auf Donnerstag ausgerichtet"

"Wir brauchen nicht um den heißen Brei herumzureden – das Donnerstagsspiel hat oberste Priorität bei uns in der Belastungssteuerung", erläuterte Cheftrainer Oliver Glasner gemäß dem Kölner Stadt-Anzeiger. Das Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen am Montagabend stelle dahingehend keine Ausnahme dar: "In der Startaufstellung wird man sehen, dass wir auf Donnerstag ausgerichtet sind."

SGE will trotz Rotation "im Rhythmus bleiben"

Dennoch werde die Eintracht "seriös" gegen die Werkself auftreten, "es geht auch darum, im Rhythmus zu bleiben", betonte Glasner. Auf der anderen Seite konkurriert Leverkusen mit RB Leipzig und dem SC Freiburg um einen der beiden übrigen Champions-League-Plätze. Insofern könnte eine Frankfurter B-Elf entscheidenden Einfluss nehmen; Vorwürfe der Wettbewerbsverzerrung wies Glasner allerdings zurück: "Jeder soll sich um seinen Klub kümmern. Ich muss schauen, was das Beste für Eintracht Frankfurt ist."

Florian Bajus  
01.05.2022