Erteilte öffentliche Absage

Werner: "Wollte niemanden beim FC Bayern bloßstellen"

Werner wechselte nach London statt München.
Werner wechselte nach London statt München. Foto: Getty

Vor seinem Wechsel zum FC Chelsea wurde Timo Werner lange Zeit auch mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Den Münchnern erteilte der Stürmer, damals noch in Diensten von RB Leipzig, öffentliche eine Absage. Bei der Vereinsführung des Rekordmeisters kam die Art und Weise nicht gut an.

"Das Thema FC Bayern schwang bei mir medial ja immer mit", teilte Werner im Interview mit Sport Bild-Chefreporter Christian Falk mit. Mittlerweile ist der deutsche Nationalspieler beim FC Chelsea gelandet und nicht in München. Beim amtierenden Triple-Sieger wurde sich mit dem Stürmer ebenso befasst - neben Sportvorstand Hasan Salihamidzic, der gegen einen Transfer gewesen sein soll, gab es allerdings auch Befürworter.

Werner gab den Bayern im Mai einen Korb

Doch der Angreifer war es, der den Bayern öffentlich eine Absage erteilte. "Bayern ist ein toller Verein, da brauchen wir nicht drüber zu reden. Und Hansi Flick hat diese Saison bewiesen, dass er ein richtig guter Cheftrainer ist. Aber falls ein Wechsel irgendwann einmal ein Thema werden sollte, würde mich eher der Schritt ins Ausland reizen als ein Wechsel zu Bayern", sagte Werner Anfang Mai vor der Bekanntgabe seines Wechsels zu Chelsea in einem Bild-Interview.

"Wollte das Thema Bayern und Werner abschließen"

Rückblickend stellte der 24-Jährige nun klar: "Ich wollte niemanden beim FC Bayern bloßstellen, das war wirklich nicht meine Absicht. Ich wollte das Thema Bayern und Werner einfach für mich abschließen. Ich glaube sowohl für Bayern und auch mich war zu diesem Zeitpunkt einfach klar, dass wir in den nächsten drei, vier Jahren nicht zusammenkommen werden."

Einige Wochen später wurde der Transfer zu den Blues, der RB Leipzig 53 Millionen Euro eingespielt haben soll, offiziell. In London hat der Mittelstürmer einen Vertrag bis Ende Juni 2025 unterzeichnet.

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Adrian Kuehnel  
23.09.2020