3:4 gegen Frankfurt

Werner über erste Saisonniederlage: "Gehört auf unserem Weg dazu"

Werner kassierte mit seiner Mannschaft gegen Eintracht Frankfurt eine Pleite. Foto: Martin Rose/Getty Images
Werner kassierte mit seiner Mannschaft gegen Eintracht Frankfurt eine Pleite. Foto: Martin Rose/Getty Images

Für Werder Bremen gab es am Sonntag in der Bundesliga die erste Saisonniederlage. Gegen Eintracht Frankfurt mussten sich Trainer Ole Werner und seine Spieler mit 3:4 geschlagen geben.

Nach einem Sieg und zwei Remis verlor Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt - und das ausgerechnet daheim. Vor allem die Art und Weise frustrierte die Beteiligten bei Grün-Weiß. "Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gemacht, schon von Beginn an nicht. Auch wenn wir zwischenzeitlich 2:1 geführt haben, war unsere Leistung schon in der ersten Halbzeit so, dass wir nicht wirklich zufrieden sein konnten", wird Ole Werner bei den vereinseigenen Medien zitiert.

Werder machte es Eintracht Frankfurt zu leicht

Der Werder-Coach weiter: "Wir haben es nicht geschafft, an der absoluten Leistungsgrenze zu spielen und haben eine hohe Fehlerquote gehabt. Wir haben es nicht wirklich geschafft kompakte Abstände zu haben. Wenn du die nicht hast, siehst du mit der Schnelligkeit von Eintracht Frankfurt und mit der Qualität von Eintracht Frankfurt, wie solche Räume in der ersten Liga ausgenutzt werden können. Da war es stellenweise zu einfach." Den Übungsleiter verärgerte dazu, dass man "den Gegner immer wieder durch Nachlässigkeiten in der Kompaktheit, aber auch schlechtes Umschaltverhalten und Ballverluste in Situationen eingeladen" habe, "wo sie uns leicht überspielen konnten."

"Waren sehr weit weg, von dem was wir uns vorgenommen hatten"

Dementsprechend war die Niederlage laut Werner "verdient", doch "das gehört auf unserem Weg auch dazu, dass man mal eine Niederlage einstecken muss." Es gehe nun "für uns darum, uns zu verbessern, in den Dingen, die zu der Niederlage geführt haben. Dazu gehört sicherlich auch, dass man im eigenen Ballbesitz sicherlich mehr Spielkontrolle hat, als wir es über weite Strecken hatten", so der 34-Jährige, "wir waren sehr weit weg, von dem was wir uns vorgenommen hatten, sehr weit weg von den Lösungen, die wir spielen können. Das sind die Dinge, die insgesamt zu einem wilden Spiel führen."

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Adrian Kuehnel  
29.08.2022