Bundesliga vs. Premier League

Werner: "Sane erzählte, dass England noch mal ein anderes Level ist"

Werner bekam beim England-Wechsel Rat von Sane.
Werner bekam beim England-Wechsel Rat von Sane. Foto: Getty

Timo Werner ist im Sommer von RB Leipzig zum FC Chelsea gewechselt. Welche Ziele er mit den Blues verfolgt, wie die Umstellung von der Bundesliga zur Premier League ist und was Leroy Sane ihm und Kai Havertz über die Spielweise in England erzählt hat, hat der Stürmer nun verraten.

Der FC Chelsea möchte sowohl national als auch international wieder zur absoluten Elite gehören. Dafür holten die Londoner im Sommer Stars wie Timo Werner und Kai Havertz, die beide aus der Bundesliga für viel Geld verpflichtet wurden.

"Chelsea hat das Geld für die Zukunft investiert"

"Chelsea hat das Geld, das in die Hand genommen wurde, aus meiner Sicht sehr gut und mit einem konkreten Plan für die Zukunft investiert", erklärte Werner nun im Interview mit der Sport Bild und fügte an: "Wenn jeder Spieler seine Stärken, die er in seinem Vorgänger-Klub gezeigt hat, hier richtig einbringt, wird das in Zukunft Titel bringen."

"Leroy hat und beiden zu diesem Schritt geraten"

Mit Leroy Sane tätigte in diesem Sommer ein anderer deutscher Nationalspieler den Schritt in die gegengesetzte Richtung: Er wechselte von Manchester City zum FC Bayern. Vier Jahre in der Premier League gespielt, hatte der Neu-Münchner seinen beiden Nationalmannschaftskollegen zum Wechsel nach England geraten. "Bei der Nationalmannschaft saß Leroy mal bei Kai und mir am Tisch, wo wir über die Premier League gesprochen haben. Er hat uns gesagt, wie es dort ist und uns beiden zu diesem Schritt geraten", verriet Werner.

Englische Härte? Werner: "Kann ich bestätigen"

Laut dem früheren RB Leipzig-Stürmer habe Sane besonders die harte Spielweise hervorgehoben: "Die Sachen, die er erzählt, waren sehr interessant. Beispielsweise, dass auch wenn man denkt, man sei aus seinen Bundesliga-Erfahrungen körperlich stark, sei das in England dennoch noch mal ein anderes Level. Das kann ich nach den ersten Spielen gegen englische Verteidiger bestätigen."

Der 24-jährige Torjäger stand bislang in beiden Premier-League-Partien der neuen Saison (3:1 gegen Brighton, 0:2 gegen Liverpool) in der Startelf und spielte jeweils über 90 Minuten. Auf sein Tordebüt wartet Werner allerdings noch.

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Adrian Kuehnel  
23.09.2020