Gegen Union Berlin

Werner nach nicht gegebenem Elfmeter: "So ist Fußball"

Timo Werner bleibt der Leidtragende nach der Partie gegen Union. Foto: Getty Images.
Timo Werner bleibt der Leidtragende nach der Partie gegen Union. Foto: Getty Images.

RB Leipzig verliert das Samstagabend-Spiel gegen Union Berlin mit 1:2. Eine kritische Elfmeterentscheidung, die von Schiedsrichter Deniz Aytekin nicht gepfiffen wurde, wird nach dem Spiel zum Aufreger. Timo Werner ist der Leidtragende dieser Szene. 

In der zwölften Spielminute geht Timo Werner im Strafraum der Unioner zu Boden. Es gab einen Kontakt mit Berlin-Kapitän Christopher Trimmel. Der erfahrene Unparteiische der Partie, Deniz Aytekin, entschied auf Weiterspielen. Glück für die Hausherren, selbst Trimmel gibt nach dem Spiel zu: "Den hätten einige gepfiffen."

Timo Werner sagte nach Abpfiff zu Sky: "Im Spiel habe ich mir gedacht, dass es Elfmeter ist, weil ich den Kontakt ganz klar gespürt habe. Wenn ich es hier noch einmal sehe, ist es für mich ein ganz klarer Elfmeter. Es ist schwer zu erklären. So würden wir hier nach 13 Minuten führen und das Spiel würde ganz anders ausgehen. Aber so ist Fußball, manchmal gibt es Momente, wo der Schiedsrichter gegen uns entscheidet. Trotzdem dürfen wir das Spiel so nicht verlieren."

Leipzig spielte Überlegenheit auf dem Rasen nicht aus 

Die Mannschaft von Tedesco hatte über die gesamte Partie etwa 75% Ballbesitz. Ausspielen konnten die Roten Bullen diese Dominanz am Ende nicht. Jordan Siebatcheu erzielte in der 32. Minute das 1:0. Nur sechs Minuten später erhöhte der Vorlagengeber des ersten Tores, Sheraldo Becker, auf 2:0. "Wir wussten, dass Union es verstärkt darauf anlegt, uns den Ball zu überlassen und dann zu kontern. Wenn ich die Tore jetzt nochmal sehe, vor allem das erste, dann sind wir mit vier bis fünf Mann in der Box. Da können wir eigentlich selbst ein Tor schießen und bekommen dann das Gegentor", gibt Werner nach der Partie an.

RB Leipzig erwischte somit einen Horror-Start in die neue Saison. Die Roten Bullen spielten sowohl gegen Stuttgart als auch gegen Köln nur Unentschieden und blieben damit weit unter ihren Möglichkeiten. Am nächsten Spieltag wartet der VfL Wolfsburg. 

 

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Magdalena Schwaiger  
20.08.2022