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WM-Aus nach Grätsche: Werner-Gegenspieler "zutiefst erschüttert"

Werner muss auf die WM verzichten. Foto: Getty Images
Werner muss auf die WM verzichten. Foto: Getty Images

Für Timo Werner ist der Traum von einer erfolgreichen WM in Katar geplatzt. Der Stürmer verletzte sich beim Sieg in der Champions League gegen Shakhtar Donetsk am Sprunggelenk, fällt bis Jahresende aus. Der Unfall ereignete sich im Zweikampf mit Taras Stepanenko, der von der Nachricht selbst bestürzt ist.

"Ich bin zutiefst erschüttert. Es tut mir sehr leid, dass er nicht nach Katar fahren kann. Es macht mich sehr traurig, was passiert ist", erklärt der Routinier gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Dem Blatt zufolge suchte Stepanenko dabei selbst den Kontakt mit der Redaktion, um sein Bedauern über den Zwischenfall mit Werner auszudrücken. Den Stürmer habe er zudem über die sozialen Medien kontaktiert, betont der Ukrainer.

"Kollegen um einen so großen Traum gebracht"

"Ich habe in meiner Karriere noch nie einen Spieler verletzt. Ich kann nur betonen, dass ich nicht die geringste Absicht hatte, Werner Schaden zuzufügen", versichert Stepanenko. Seine rustikale Grätsche in der Anfangsphase des letzten Gruppenspieltags in der Champions League hat dennoch verheerende Folgen für den Leipzig-Rückkehrer, dem unter Bundestrainer Hansi Flick ein Stammplatz in der WM-Mannschaft gewinkt hatte. "Es schmerzt mich, dass ich einen Kollegen um einen so großen Traum gebracht habe", sagt Stepanenko. Mit der Ukraine war der Defensivspieler selbst in den Playoffs an Wales gescheitert.

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Lars Pollmann  
04.11.2022