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Werders linke Seite: Die Gründe für Deman statt Ballo-Toure

Deman (m.) steht vor dem Bundesliga-Debüt. Foto: Getty Images
Deman (m.) steht vor dem Bundesliga-Debüt. Foto: Getty Images

Werder Bremen gastiert am Sonntag in der Bundesliga beim 1.FC Heidenheim. Dabei könnte es zum Debüt von Olivier Deman kommen, der einen Tag vor der Transferdeadline von Cercle Brügge an die Weser gewechselt ist. Zuvor waren die Hanseaten lange auch mit Fode Ballo-Toure von der AC Mailand in Verbindung gebracht worden.

Bewusste Entscheidung für den Belgier

Wie der kicker berichtet, haben sich die Verantwortlichen dabei bewusst für den Belgier entschieden, der aktuell zum Aufgebot der Nationalmannschaft gehört. Demnach sei im Falle von Ballo-Toure nur eine Ausleihe darstellbar gewesen, Bremen aber habe auf der Position des Linksverteidigers "eigene Werte schaffen" wollen. Auch beim Gehalt habe Deman besser in das vorhandene Gefüge gepasst als der Milan-Profi, der nun als Leihgabe beim FC Fulham in der Premier League aktiv ist.

Auch Afrika-Cup sprach gegen Ballo-Toure

Zudem könnte der Umstand, dass Ballo-Toure mit einiger Wahrscheinlichkeit für den Senegal beim Afrika-Cup aktiv sein wird, eine Rolle gespielt haben. Anfang 2024 verpassen die betreffenden Bundesliga-Profis mehrere Wochen und Spiele. Deman kostete in der Anschaffung zwar laut des Fachblatts durchaus stolze 3,5 Millionen Euro, ihm wird aber eine Entwicklung zugetraut, die diese Summe als schlaue Investition dastehen lassen könnte. Möglich wurde sie durch die hohen Transfereinnahmen, die Werder kurz vor dem Deadline Day für Ilia Gruev und Niclas Füllkrug verbuchen konnte.

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Lars Pollmann  
14.09.2023