Schmid erklärt

Werder? "Zwei, drei Spiele, die wirklich katastrophal waren"

Schmid und Co. bewegen sich eigentlich voll im Rahmen der Erwartungen. Foto: Getty Images
Schmid und Co. bewegen sich eigentlich voll im Rahmen der Erwartungen. Foto: Getty Images

Werder Bremen verbringt die Winterpause der Bundesliga auf Tabellenplatz 13 mit sechs Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz. Diese Bilanz hätten die Verantwortlichen und viele Fans vor dem Saisonstart mutmaßlich blind unterschrieben. Dennoch liegen bisweilen ungewohnt unruhige Monate hinter Romano Schmid und Co.. Er macht die öffentliche Wahrnehmung als Störfaktor aus.

"In dieser Saison finde ich es noch extremer"

"Das ist ja häufig so, aber in dieser Saison finde ich es noch extremer. Natürlich geht es um Punkte, aber für mein Gefühl spielen wir richtig guten Fußball", erklärt der Österreicher gegenüber dem Portal DeichStube. Eigentlich bewegt sich Bremen im Korridor der öffentlichen Erwartungshaltung, aus Sicht von Schmid haben einzelne Partien den Eindruck jedoch negativ beeinflusst. "In dieser Saison muss man von zwei, drei Spielen reden, die wirklich katastrophal waren, aber über den Rest der Saison kann ich nur sagen, dass wir hier richtig guten Fußball gespielt haben." Interessant: Liegt Werder noch kein Angebot von Internacional vor?

"Punkte, die uns richtig wehgetan haben"

Gemeint sind in erster Linie die beiden 2:4-Niederlagen in Auswärtsspielen gegen die Aufsteiger 1.FC Heidenheim und SV Darmstadt. "Das sind die Punkte, die uns richtig wehgetan haben. Auswärts haben wir natürlich noch viel Luft nach oben", sagt Schmid. "Wenn ich aber von den Heimspielen rede, haben wir sehr guten Leistungen gezeigt." Gerade das 1:1 von Werder gegen RB Leipzig vor der Winterpause hat der Mannschaft von Ole Werner dabei Mut gemacht. "Wir können auch Gegner dominieren, die ein größeres Budget und deren Spieler höhere Marktwerte haben", hat Schmid daraus mitgenommen. 

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Lars Pollmann  
07.01.2024