Sturmtalent

Weder HSV noch Holland: Werder will Dinkci nicht verleihen

Dinkci hat sich bei Werder noch nicht nachhaltig durchsetzen können. Foto: Getty Images
Dinkci hat sich bei Werder noch nicht nachhaltig durchsetzen können. Foto: Getty Images

Mit 21 Punkten aus den 15 Bundesligaspielen vor der WM-Pause kann Werder Bremen als Aufsteiger mehr als einverstanden sein. Aktuell scheint schwer vorstellbar, dass die Hanseaten im neuen Jahr noch ernstliche Abstiegssorgen haben könnten. Nicht für alle Profis der Grün-Weißen verlief die Saison bisher aber zufriedenstellend. Eren Dinkci hat etwa nur wenig mehr als 100 Minuten auf dem Feld gestanden.

Drei Kurzeinsätze in der Bundesliga, zudem etwas mehr als eine Stunde beim Aus im DFB-Pokal gegen den SC Paderborn, mit dieser Bilanz wartet der Stürmer weiter auf den endgültigen Durchbruch bei Werder. Längst haben sich deshalb Gerüchte über einen leihweisen Transfer im Januar breit gemacht. Durchaus pikant: Heiß gehandelt wurde zuletzt der große Nordrivale Hamburger SV, der einen Backup für Torjäger Robert Glatzel sucht. Wie die Bild-Zeitung nun zudem berichtet, soll es auch in den Niederlanden Interesse an Dinkci geben.

"Im Sturm nicht so breit aufgestellt"

Allerdings will Bremen das Talent nicht hergeben. "Eren war am Anfang verletzt. Jetzt hat er immer wieder Kurz-Einsätze gehabt. Wir sind im Sturm auch nicht so breit aufgestellt. Deshalb ist es für uns aktuell keine Option, Eren abzugeben", lässt sich Frank Baumann zitieren. Laut des Sportchefs besteht weiter der Glaube daran, "dass Eren seine Qualitäten hier einbringen kann". Der Angreifer hatte 2020 bei seinem Bundesligadebüt getroffen, seither sind in 35 Profispielen keine weiteren Tore hinzugekommen. Seit Ole Werner vor knapp einem Jahr Chefcoach wurde, hat der geborene Bremer nur noch einmal in der Startelf gestanden. Dennoch will der Klub seine Angriffsreihe nicht schwächen: Hinter WM-Teilnehmer Niclas Füllkrug und Marvin Ducksch steht ansonsten nur Oliver Burke bereit.

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Lars Pollmann  
14.11.2022