24 Treffer in sieben Spielen

Werder-Sturm vor der Saison treffsicher: "Konkurrenzkampf, der die Spieler anstachelt"

Der Angriff um Josh Sargent zeigte sich zuletzt treffsicher. Foto: Cathrin Mueller/Bongarts/Getty Images
Der Angriff um Josh Sargent zeigte sich zuletzt treffsicher. Foto: Cathrin Mueller/Bongarts/Getty Images

Werder Bremen trifft am Samstag im DFB-Pokal auf Carl Zeiss Jena. In der Vorbereitung auf die neue Saison haben die Hanseaten einen guten Eindruck hinterlassen. Vor allem der ungewohnt treffsichere Sturm macht Frank Baumann und Florian Kohfeldt Mut. 

24 Tore, zehn unterschiedliche Torschützen, davon alleine sieben Stürmer: Die Zahlen, die das Portal Deichstube zusammenträgt, lesen sich gut. " Es ist ein guter Konkurrenzkampf, der die Spieler gegenseitig anstachelt. Es ist im Sturm immer gut, wenn man nachlegen und verschiedene Spielertypen bringen kann", freut sich Sportchef Baumann. Für Trainer Kohfeldt ergibt sich so mitunter ein unerwartetes Luxusproblem. "Es geht jetzt die Phase zu Ende, in der alle spielen. Das wird etwas mit unserer Gruppe machen", ahnt der Übungsleiter.

"Keine Gegner, von denen wir auf die Fresse kriegen"

Freilich müssen die Angreifer in Pflichtspielen nachlegen, was in Tests allenfalls anzudeuten ist. Und zur ganzen Wahrheit gehört auch, dass alleine gegen den Regionalligisten BSV Rehden sieben Treffer gelangen. "Ich wollte Spiele gewinnen in der Vorbereitung und mir keine Gegner suchen, von denen wir auf die Fresse kriegen", so Kohfeldt in aller Deutlichkeit. Dennoch herrscht Grund zur Hoffnung, dass dem SV Werder in der neuen Saison mehr Spieler mit Torgefahr helfen als zuletzt.

"Im letzten Jahr brutal gefehlt"

Davy Klaassen, Yuya Osako und Milot Rashica zeichneten da für mehr als die Hälfte der Saisontore in der Bundesliga verantwortlich, ohne dass auch nur einer von ihnen zweistellig getroffen hätte. "Der Mix aus einer vordersten Reihe, die Tore schießt, was uns im letzten Jahr brutal gefehlt hat, und einem torgefährlichen Mittelfeld, wäre wichtig für uns", sagt Kohfeldt. Der Auftrag geht nicht zuletzt an Niclas Füllkrug, Josh Sargent und Davie Selke.

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Lars Pollmann  
08.09.2020