Bekommt Anfang einen seiner Ex-Stürmer zurück?

Werder-Sturm: Ducksch zu teuer, Hoffnung bei Dursun?

Ducksch wird wohl nicht bei Werder landen. Foto: Imago
Ducksch wird wohl nicht bei Werder landen. Foto: Imago

Werder Bremen hat am Sonntag Markus Anfang als neuen Cheftrainer vorgestellt. Der erfahrene Zweitliga-Coach soll nach dem bitteren Abstieg für neuen Schwung sorgen. Laut übereinstimmenden Medienberichten arbeitet der Klub daran, ihm einen bereits bekannten Stürmer zu besorgen.

Zu den Qualitäten von Anfang gehört, dass seine Angreifer immer funktioniert haben. Sowohl bei Holstein Kiel, als auch beim 1.FC Köln und zuletzt Darmstadt 98 stellten Teams des 46-Jährigen den Torschützenkönig der 2. Bundesliga. Eine Wiedervereinigung aus Kieler Zeiten mit Marvin Ducksch, der inzwischen bei Hannover 96 aktiv ist, gilt aber wohl als nicht darstellbar. Wie das Portal DeichStube berichtet, ist eine Verpflichtung wegen einer kolportierten Ablöse im niedrigen siebenstelligen Bereich nicht machbar. Zudem ist Hannover grundsätzlich daran interessiert, mit dem Torjäger über 2022 hinaus zu verlängern.

Dursun-Knackpunkt Gehalt?

Hoffnung dagegen könnte es bei Serdar Dursun geben, der jüngst bei den Lilien unter Anfang mit 27 Saisontoren regelrecht explodierte. Der 29-Jährige ist bekanntlich ab dem 01. Juli vereinslos und kostet deshalb keine Ablösesumme. Allerdings bieten sich ihm wohl zahlreiche Möglichkeiten, unter anderem bei Union Berlin in der Bundesliga. Dem Bericht zufolge könnte das Gehalt zum Knackpunkt werden. Und müsste bei Werder zunächst Platz geschaffen werden, etwa durch den Verkauf von Josh Sargent, der bei Borussia Mönchengladbach im Gespräch ist. Solange sich Dursun aber nicht für einen anderen Klub entscheidet, lebt die Hoffnung, er könne Anfang zum SV Werder folgen. 

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Lars Pollmann  
08.06.2021