Hess-Grunewald klärt auf

"Als Stilmittel etabliert": Werder-Präsident weiter für kontrollierten Umgang mit Pyro

Das Abrennen von Pyrotechnik gilt als umstritten. Foto: Cathrin Mueller/Getty Images
Das Abrennen von Pyrotechnik gilt als umstritten. Foto: Cathrin Mueller/Getty Images

Werder Bremens Präsident Hubertus Hess-Grunewald setzt sich weiterhin für einen kontrollierten Umgang mit Pyrotechnik ein. Der 62-Jährige erklärt, wie er sich dies vorstellt.

"Ich bin dafür, dass wir anfangen, über andere Wege nachzudenken. Wir müssen das Phänomen Pyrotechnik akzeptieren", sagt Hubertus Hess-Grunewald im Interview mit der Bild-Zeitung. Der Präsident von Werder Bremen erklärt: "Es ist trotz aller Gefahren und Verbote an allen Standorten der ersten bis zur dritten Liga in den Fanszenen als Stilmittel etabliert. Jedes Mal eine Strafe zu zahlen, kann nicht der Weg sein."

"Ich bin bereit, mich mit solchen Fragen zu beschäftigen"

Er selbst "habe dafür noch keine Lösung, die muss ich aber auch nicht liefern", meint er und fügt an: "Ich sage nur, ich bin bereit, mich mit solchen Fragen zu beschäftigen." Bereits im August äußerte sich der Werder-Funktionär dahingehend. Man müsse "über einen kontrollierten und legalen Einsatz von Pyrotechnik sprechen", sagte Grunewald der Süddeutschen Zeitung. Ein "kontrolliertes Abbrennen von Pyro" könnte laut Hess-Grunewald ein Weg aus einer "Eskalationsspirale von Repression und Kriminalisierung" sein.

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Adrian Kuehnel  
21.11.2022