Nach erfolgreicher Anleihe

Werder peilt offenbar Transfereinnahmen über 20 Millionen Euro an

Verkaufskandidaten wie Milot Rashica sollen dem SV Werder wichtige Transfereinnahmen bescheren. Foto: Imago.
Verkaufskandidaten wie Milot Rashica sollen dem SV Werder wichtige Transfereinnahmen bescheren. Foto: Imago.

Nachdem Werder Bremen durch die Mittelstandsanleihe 17 Millionen Euro eingenommen hat, will der Absteiger auch auf dem Transfermarkt Erlöse erzielen. Das kolportierte Ziel ist durchaus hoch angesetzt.

Aus finanziellen Gesichtspunkten befindet sich Werder Bremen in einer bedrohlichen Lage. Daher nahm der Verein eine Mittelstandsanleihe auf, die 20 Millionen Euro einbringen sollte. Unter dem Strich wurden es drei Millionen Euro weniger, der Soll dürfte dennoch erfüllt sein. Mit der Anleihe allein ist es aber noch nicht getan.

Zahlreiche Verkaufskandidaten

Um nun die Kaderplanung voranzutreiben, sollen über Spielerverkäufe Einnahmen generiert werden. Insgesamt zehn Profis, darunter Jiri Pavlenka, Ludwig Augustinsson, Josh Sargent und Milot Rashica, stehen nur noch bis 2022 unter Vertrag und dürften daher abgegeben werden, wie der Weser-Kurier berichtet. Zusätzlich sollen auch Marco Friedl, Maximilian Eggestein und Ömer Toprak zu den Verkaufskandidaten zählen.

Das Ziel: 20 Millionen Euro durch Transfers

Wie viel Geld Werder Bremen einnehmen wird, hängt allen voran von der Zahlungsbereitschaft potentieller Interessenten zusammen. Viele Klubs gehen auf dem Transfermarkt vorsichtig vor, da während der gesamten Saison nur in Ausnahmefällen Zuschauer zugelassen wurden und viele Millionen Euro in den Vereinskassen fehlen. Als Ziel wurden dem Weser-Kurier zufolge 20 Millionen Euro ausgerufen - aufgrund der Summe der Spieler, die gehen könnten, kein unrealistisches Ziel. Aber bis alle potentiellen Kandidaten auch verkauft wurden, könnten einige Wochen vergehen. 

Florian Bajus  
05.06.2021