Bremens Sturm-Hoffnung

Werder-Legende Rufer: Kohfeldt der richtige Trainer für Angreifer Sargent

Josh Sargent (r.), hier gegen Kölns Toni Leistner, traf beim 6:1 am letzten Spieltag selbst einmal.
Josh Sargent (r.), hier gegen Kölns Toni Leistner, traf beim 6:1 am letzten Spieltag selbst einmal. (Foto: Oliver Hardt/Getty Images)

Mit 20 Jahren hat der Mittelstürmer des SV Werder Bremen, Josh Sargent, noch ausreichend Zeit, sich zu entwickeln. Und doch lastet bereits eine große Verantwortung auf dem US-Amerikaner. Laut Werder-Legende Wynton Rufer ist Trainer Florian Kohfeldt genau der richtige Förderer für Sargent.

Positiv herausgestochen hat in der abgelaufenen Saison bei Werder Bremen keiner - dazu war die Spielzeit mit Abschluss auf dem 16. Tabellenplatz einfach zu schlecht. Immerhin: Sargent kam in 28 Ligaspielen zu vier Treffern und vier Vorlagen. In der kommenden Saison muss aber eine Steigerung her. Werder-Legende Rufer, der sich zwischen 1989 und 1994 in die Herzen der Bremer Fans schoss, sieht Sargent dazu in der Lage. "Er ist ein toller Junge", sagte der heute 57-Jährige in der Bild. "In der vergangenen Saison haben doch alle mit einem 25-Kilo-Rucksack auf den Schultern gespielt. Josh hat es gut gemacht, er ist auf dem richtigen Weg."

"Josh braucht noch mehr Selbstbewusstsein"

Was dem 20-jährigen Amerikaner dabei helfen könnte, wäre eine ordentliche Packung an Selbstvertrauen. "Josh braucht noch mehr Selbstbewusstsein. Ich habe die Hoffnung, dass er jetzt den nächsten Schritt macht", so Rufer weiter. Und genau diesen Rückhalt scheint Sargent bei Werder Bremen zu haben. Nicht umsonst hatte Chefcoach Kohfeldt so oft auf den jungen Mittelstürmer gebaut. Das sieht auch Rufer so: "Er hat auf jeden Fall den richtigen Trainer, das passt!“

 

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Tom Jacob  
17.08.2020