Bremen nutzt neue FIFA-Regeln

Quarantäne-Regeln: Werder lässt Nationalspieler nicht in Krisengebiete

Baumann entlässt seine Spieler nicht in Krisengebiete. Foto: Martin Rose/Getty Images
Baumann entlässt seine Spieler nicht in Krisengebiete. Foto: Martin Rose/Getty Images

Die FIFA hat die Regeln für die verbleibenden beiden Abstellungsperioden des Kalenderjahres 2020 angepasst. Wenn Spieler nach internationalen Reisen mit den Nationalmannschaften bei ihren Klubs in Quarantäne müssten, dürfen die Klubs eine Abstellung verweigern. Werder Bremen macht davon Gebrauch.

Die Nationalspieler der Hanseaten reisen zwar größtenteils zu ihren Nationalmannschaften, dürfen aber nur in derzeit sicheren Ländern spielen. Das führt bisweilen zu einem schwer zu überblickenden Durcheinander. So darf laut eines Berichts des Portals Deichstube etwa Ludwig Augustinsson das Nations-League-Spiel mit Schweden in Kroatien bestreiten, zuvor aber nicht mit der Mannschaft nach Russland reisen.

Bremer Quarantäne-Regeln

"Das Bremer Gesundheitsamt hat verordnet, dass Berufsspieler von Werder, die in Risikogebieten unterwegs sind, anschließend nach ihrer Rückkehr nach Deutschland fünf Tage in häusliche Quarantäne müssen – unabhängig von ein oder zwei negativen Tests", zitiert das Portal die Erklärung von Frank Baumann. Der Sportchef wahrt die Interessen des SV Werder, für den es darum gehe, "keinen Spieler für das nächste Bundesligaspiel zu verlieren". Die Grün-Weißen treffen am 17. Oktober auf den SC Freiburg. 

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Lars Pollmann  
04.10.2020