Werder-Shootingstar

Njinmah dachte ans Karriereende: "Wollte etwas anderes machen"

Njinmah bestritt bislang 18 Bundesliga-Spiele für Werder, erzielte dabei vier Tore. Foto: FOCKE STRANGMANN/AFP via Getty Images
Njinmah bestritt bislang 18 Bundesliga-Spiele für Werder, erzielte dabei vier Tore. Foto: FOCKE STRANGMANN/AFP via Getty Images

Justin Njinmah darf sich mittlerweile bei Werder Bremen als Stammspieler sehen. Dabei dachte der Shootingstar der Grün-Weißen 2020 noch ans Karriereende und daran, den Job zu wechseln. Der Angreifer verrät, warum es anders kam.

Njinmah hatte bereits "Bewerbungen losgeschickt"

Als Justin Njinmah 2020 für die zweite Mannschaft von Holstein Kiel kickte, zweifelte er an seiner Zukunft als Fußballprofi. Im Interview mit Bild sagt der 23-Jährige: "Ich kam in Kiel nicht voran. Ich habe nebenbei gejobbt, Bewerbungen losgeschickt. Ich wollte etwas anderes machen, das stand für mich fest." Er habe damals "zweimal die Woche Post ausgeteilt", ansonsten einen Job im sportlichen Bereich, "Sportmanagement oder etwas in der Richtung", angestrebt. Doch plötzlich habe er "doch noch die Möglichkeit bekommen, zur U23 nach Bremen zu gehen". Dabei hätte er "wahrscheinlich" aufgehört, wenn eine Bewerbung rechtzeitig erfolgreich gewesen wäre.

Für Njinmah ist "immer noch alles surreal"

"Es war eine sehr kurze Zeitspanne zwischen den Bewerbungen und der U23 von Bremen. Deswegen kam es auch nie zu Gesprächen. Aber wenn das Angebot nicht gekommen wäre, hätte ich vielleicht nie ein Bundesliga-Spiel gemacht", meint Njinmah. Und nun ist er sogar Stammspieler bei den Profis von Werder Bremen. "Es ist immer noch alles surreal. Wie es für mich läuft, wie es für das Team läuft. Einfach geil", so der Stürmer.

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Adrian Kühnel  
09.02.2024