Werder-Abschied deutet sich an

Kapino will wohl in Deutschland bleiben

Kapino ist der Reservisten-Rolle überdrüssig. Foto: Matthias Kern/Bongarts/Getty Images
Kapino ist der Reservisten-Rolle überdrüssig. Foto: Matthias Kern/Bongarts/Getty Images

Schon vor Öffnung des Transferfensters in der Bundesliga Mitte des Monats hat kaum ein Thema so viele Schlagzeilen produziert wie das vermeintliche Wechsel-Karussell bei den Torhütern. Bislang ist aber keine Bewegung im Markt. Bei Werder Bremen steht eher Stefanos Kapino als Jiri Pavlenka vor einem Abschied.

Entsprechend berichten Bremer Medien zuletzt übereinstimmend. Ursprünglich galt als verbrieft, dass der Grieche die neue Nr.1 werden sollte, weil Werder den tschechischen Stammkeeper zu Geld machen wolle. Nach einer durchwachsenen Saison und infolge der Coronakrise haben sich die Parameter bei den Hanseaten aber verschoben. So steht der Abschied von Kapino ins Haus, der sich nicht weiter mit der Rolle als Herausforderer zufrieden geben will. Laut eines Berichts der Bild-Zeitung will der 26-Jährige allerdings gerne in Deutschland bleiben. 

Interesse bei Freiburg?

Dem Boulevardblatt zufolge kommt eine Rückkehr in die griechische Heimat nicht in Frage. Somit wäre Kapino Teil des vielzitierten Torhüter-Karussells in der Bundesliga. Interesse soll laut des Berichts beim SC Freiburg bestehen, der Alexander Schwolow wohl an den FC Schalke 04 abgibt. Zuletzt hatten Medien ferner berichtet, der Grieche stehe beim Hamburger SV auf dem Zettel. "Kapi will spielen, da muss man ihn auch verstehen", hatte Sportchef Frank Baumann gegenüber dem Portal Deichstube mitgeteilt. "Es wäre nichts Überraschendes, wenn wir einen der beiden verlieren." Die Tendenz geht inzwischen eindeutig dahin, dass es Kapino und nicht der teurere Pavlenka wird.

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Lars Pollmann  
24.07.2020