Alarmbereitschaft

Friedl: "Wir kriegen zu viele Gegentore und machen zu viele Fehler"

Friedl und seine Kollegen gingen gegen Frankfurt als Verlierer vom Platz. Foto: Martin Rose/Getty Images
Friedl und seine Kollegen gingen gegen Frankfurt als Verlierer vom Platz. Foto: Martin Rose/Getty Images

Weil sich Eintracht Frankfurt mit 4:3 durchsetzte, kassierte Werder Bremen am Sonntag die erste Niederlage seit der Bundesliga-Rückkehr. Kapitän Marco Friedl ging danach mit der Leistung seines Teams hart ins Gericht.

Ein Torspektakel lieferten sich Werder Bremen und Eintracht Frankfurt am 4. Spieltag der Bundesliga. Das bessere Ende hatte allerdings die SGE, die mit 4:3 gewann. "Wir hatten wenig Zugriff und sind denkbar schlecht ins Spiel gestartet", wird Marco Friedl im Anschluss von den vereinseigenen Medien zitiert. Die Bremer gingen bereits nach der 2. Minute durch Mario Götze in Rückstand. "Auch als wir in Führung waren haben die uns angelaufen und wenig Platz gegeben", so Friedl über das 2:1, das von der 17. bis zur 32. Minute wehrte.

"Wir können nicht jede Woche drei Tore schießen"

"Da müssen wir in der Innenverteidigung erkennen, wo der Freiraum ist und wir unser Spiel durchdrücken können. Wir kriegen zu viele Gegentore und machen zu viele Fehler. Deshalb haben wir unter dem Strich verdient verloren", konstatierte Werders Kapitän. Der Österreicher meinte: "Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit aus der Hand gegeben. Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht und die werden dann einfach in der Liga bestraft. In den ersten drei Spielen lassen wir wenig zu und jede Chance ist ein Gegentor. Das ist dann natürlich bitter und in der Summe zu viel." Klar sei laut dem Defensivspieler auch: "Wir können nicht jede Woche drei Tore schießen, auch wenn wir vorne immer unsere Chancen haben." Trotzdem sind die Bremer in der Lage, Spiele zu drehen. "Das gibt uns Kraft und Mut für die nächsten Wochen. Das haben wir heute gar nicht geschafft. Wir haben uns nicht an die Vorgaben gehalten. In den nächsten beiden Spielen, die sehr wichtig für uns sein werden, müssen wir das besser durchdrücken", so Friedl.

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Adrian Kuehnel  
29.08.2022