VfB kann nächsten Top-Klub ärgern

"Werden leiden müssen": Castro sieht Chancen gegen Leipzig

Castro will mit Stuttgart auch Leipzig ärgern. Foto: Imago
Castro will mit Stuttgart auch Leipzig ärgern. Foto: Imago

Nach der kurzen Weihnachtspause geht es in der Bundesliga am Samstag weiter. Zu den auf dem Papier vielversprechendsten Begegnungen gehört fraglos das Heimspiel des VfB Stuttgart gegen RB Leipzig. Gonzalo Castro will mit den Schwaben den nächsten Top-Klub ärgern.

Bayer Leverkusen hatte gegen den VfB nur ein Remis geholt, der FC Bayern sich zu einem schmeichelhaften Sieg gemüht, Borussia Dortmund schoss Stuttgart aus dem eigenen Stadion. Gegen die vermeintlich übermächtigen Gegner schlägt sich die Elf von Pellegrino Matarazzo mehr als beachtlich. Leipzig wird für Castro und Co. nun eine neuerliche schwere Probe. "Wir werden leiden müssen, auf Konter spielen und versuchen bei den Leipzigern das Tempo rauszunehmen", sagt der Kapitän gegenüber VfB TV.

"Wollte schon 'Frohes neues Jahr' wünschen"

Mit dieser Taktik sehe er "gute Chancen" auf den nächsten Erfolg gegen einen vermeintlich stärkeren Gegner. Die Partie stellt derweil auch für den 33-Jährigen, der mit 395 Bundesligaspielen auf Rang drei der aktiven Profis liegt, ein Novum dar. Noch nie hat er ohne nennenswerte Winterpause Anfang Januar wieder in die Saison eingegriffen. "Ich habe die Jungs begrüßt und wollte schon ein 'Frohes neues Jahr' wünschen. Aber soweit war es ja noch gar nicht", scherzt Castro über die terminlich ungewöhnliche Rückkehr in den Trainingsbetrieb beim VfB Stuttgart unter der Woche.

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Lars Pollmann  
30.12.2020