Eintracht Frankfurt

"Werden direkt geprüft": Krösche über sinnbildlichen Start

Krösche äußert sich zum knackigen Saisonstart der Eintracht. Foto: Getty Images
Krösche äußert sich zum knackigen Saisonstart der Eintracht. Foto: Getty Images

Eintracht Frankfurt startet die neue Pflichtspielsaison am Montagabend beim 1.FC Magdeburg im DFB-Pokal. Der Auftakt beim starken Zweitliga-Aufsteiger stellt eine passende Generalprobe vor zwei echten Highlights dar: Die Hessen sind Gastgeber des Bundesliga-Eröffnungsspiels gegen den FC Bayern und treten im UEFA Supercup gegen Real Madrid an. Für Markus Krösche stehen die ersten Wochen gewissermaßen sinnbildlich.

"In den ersten zwei Wochen der Saison werden wir direkt mit den komplexen Aufgaben der kommenden Saison geprüft", formuliert der Sportchef gegenüber Sport Bild. Favorit gegen Magdeburg, Herausforderer gegen Bayern, ambitionierter Underdog gegen Real: In diesen Rollen darf es sich Frankfurt in der Hinrunde wohl öfter gemütlich machen, wenn der Europa-League-Sieger zwischen Bundesliga, Pokal und Champions League pendelt.

Bundesliga-Saison verlief unter den Erwartungen

Bei aller Euphorie über den historischen Triumph in Europa haben die Verantwortlichen in Frankfurt nicht übersehen, dass die Bundesliga-Saison unter den Erwartungen verlief. Und das auch nicht erst, als sich das Team von Oliver Glasner immer mehr auf den internationalen Wettbewerb konzentrierte. Als ein Grund gilt dem Magazin zufolge, dass die Eintracht gegen vermeintlich schwächere Gegner schwer damit tat, das Spiel gestalten zu müssen.

"Man sieht noch ein paar Abstimmungsprobleme"

Unter anderem deshalb sei die Verpflichtung von Mario Götze erfolgt, der als Lösungsfinder im Ballbesitz gilt. Zum Saisonstart ist freilich noch keine Perfektion zu erwarten. "Man sieht noch ein paar Abstimmungsprobleme in der Offensive oder beim Umschalten nach Ballverlust", so Krösche. "Dazu müssen wir mit allen noch am eigenen Ballbesitz und dem Spielaufbau arbeiten." Magdeburg ist dabei womöglich sogar der größte Stolperstein für die Eintracht, wie zuletzt schon Präsident Peter Fischer unkte (fussball.news berichtete). Seit dem Pokalsieg von 2018 ist Frankfurt schon zweimal in der 1. Runde des Cups gescheitert.

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Lars Pollmann  
27.07.2022