Wohlgemuth klärt auf

Wer bei der Nübel-Verpflichtung "ein wichtiger Faktor" war

Nübel läuft leihweise bis Saisonende für den VfB auf. Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Nübel läuft leihweise bis Saisonende für den VfB auf. Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images

Dem VfB Stuttgart ist im Sommer die Ausleihe von FC Bayerns Alexander Nübel gelungen. Nun klärt Sportdirektor Fabian Wohlgemuth auf, wie der Deal zustande gekommen ist.

"Haben viel Überzeugungsarbeit geleistet"

Zwei Jahre verbrachte Alexander Nübel leihweise bei der AS Monaco, ehe es im Sommer vorerst wieder zurück zum FC Bayern ging. Doch dann signalisierte der VfB Stuttgart konkretes Interesse und einigte sich mit Nübel und dem Rekordmeister auf eine Leihe bis Saisonende. "Da haben wir in der Gruppe zusammen einen guten Job gemacht und auch viel Überzeugungsarbeit geleistet", erklärt Fabian Wohlgemuth im Interview mit der Bild. Denn "es gab ja einige Dinge zu beachten", sagt der VfB-Manager und führt aus: "Wie ist die Torwart-Situation beim FC Bayern? Welche Karriere-Planung hat Alex? Wir haben mit den Bayern mehrmals gesprochen und verhandelt und am Ende gemeinsam ein sportlich und wirtschaftlich gutes Ergebnis erzielen können."

VfB-Torwarttrainer Krebs setzte sich für Nübel-Transfer ein

Und warum entschied sich Nübel am Ende für den VfB? "Ein wichtiger Faktor bei Alex Nübel war unser Torwarttrainer Steffen Krebs. Er war, um es vorsichtig zu formulieren, äußerst hartnäckig und hat keinen Zweifel an unserem außerordentlichen Interesse aufkommen lassen", betonte Wohlgemuth und schildert: "Durch Steffen war Alex sehr früh über die Rahmenbedingungen unserer Arbeit mit Torhütern hier in Stuttgart informiert und konnte sich ein umfassendes Bild machen." Und dies führte letztlich dazu, dass sich Nübel für den Wechsel zum VfB entschieden hat.

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Adrian Kühnel  
17.09.2023