Über Berlin nach Europa

Wenn nicht über die Liga: Eberl will Europa-Ticket über Pokal lösen

Max Eberl hofft auf den großen Coup im DFB-Pokal.
Max Eberl hofft auf den großen Coup im DFB-Pokal. (Foto: imago)

Eine Fußball-Weisheit besagt: Der Pokal-Wettbewerb ist der kürzeste Weg nach Europa! Darauf setzt auch Borussia Mönchengladbach. Weil es in der Liga aktuell einfach nicht läuft, muss der DFB-Pokal herhalten.

Aktuell liegt Borussia Mönchengladbach nach dem 23. Spieltag auf Rang neun. Bis zu Tabellenplatz vier, der für die Champions League berechtigt, sind es neun Punkte Abstand. Sechs Zähler sind es zur Europa League auf Rang fünf. Und Platz sechs darf in der neuen Conference League teilnehmen, bis dorthin sind es vier Punkte Rückstand. Derzeit ist die Borussia also im Niemandsland der Tabelle.

Gladbach plant ohne internationales Geschäft

Ein Glück, dass die Haushaltskasse bei Borussia Mönchengladbach nicht abhängig davon ist, welchen Tabellenplatz die Fohlen am Ende der Saison belegen. "Wir planen eine neue Saison immer komplett ohne Einnahmen aus dem internationalen Geschäft. Der Rahmen für die Saison 2021/22 steht demnach schon", sagte Sportdirektor Max Eberl vor wenigen Tagen auf fussball.news-Nachfrage.

Der Weg nach Europa führt über Berlin

"Aber neben der Bundesliga kann man sich auch über den DFB-Pokal für Europa qualifizieren", betonte Eberl weiter. Mit einem Sieg über Borussia Dortmund würde Gladbach ins Halbfinale einziehen, dann wäre die Elf vom Niederrhein nur noch einen Schritt vom Endspiel in Berlin entfernt. Und dort möchte Eberl dann zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Etwas "Blechernes" in den Händen halten und das Europa-Ticket lösen. "Natürlich wäre eine weitere Qualifikation für Europa vor allem sportlich schön."

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Tom Jacob  
01.03.2021

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