Leitl, Schultz und Werner im Visier?

Wenn Kohfeldt geht: Werder schaut auf Terzic und 2. Liga

Terzic und Werner gelten als denkbare Werder-Kandidaten. Foto: Imago
Terzic und Werner gelten als denkbare Werder-Kandidaten. Foto: Imago

Trotz aller Dementi scheint ein Abschied von Florian Kohfeldt bei Werder Bremen im Sommer vorprogrammiert. Als einer der dienstältesten Coachs in der Bundesliga scheint sich ein gewisser Abnutzungseffekt eingestellt zu haben. Nach einem aus Sicht der Hanseaten hoffentlich erfolgreichen Abstiegskampf könnte im Sommer eine neue Zeitrechnung beginnen.

Wie Sport Bild berichtet, haben die Grün-Weißen dabei eine ganze Reihe von möglichen Nachfolgern im Auge. Unter anderem nennt das Magazin dabei Edin Terzic, der am Saisonende planmäßig bei Borussia Dortmund in die zweite Reihe rücken soll. Der Sauerländer hat in den vergangenen Wochen aber kräftig an seinem Marktwert gearbeitet und könnte kommende Woche sogar den ersten großen BVB-Titel seit 2017 gewinnen. Nach wie vor ist nicht auszuschließen, dass er die Schwarzgelben für einen Chefposten in der Bundesliga verlässt.

Das sichere Paar Hände namens Labbadia 

Neben Terzic werfe Werder dem Bericht zufolge auch auf Bruno Labbadia einen Blick. Der frühere Bremer Angreifer ist seit seiner Beurlaubung bei Hertha BSC im Januar ohne Verein, gilt als sicheres Paar Hände für einen Klub im Umbruch. Allerdings sei offen, ob der 55-Jährige für die Aufgabe bei Werder zu begeistern wäre. Zudem ginge von dieser Trainerwahl kein großes Aufbruchssignal aus. Deutlich mutiger wäre da schon, einen bisher nur in der 2. Bundesliga erprobten Chefcoach zu engagieren.

Leitl, Schultz und Werner im Visier?

Mit Stefan Leitl von der SpVgg Greuther Fürth, Timo Schultz vom FC St. Pauli und Ole Werner von Holstein Kiel seien gleich drei in der laufenden Saison erfolgreiche Übungsleiter im Visier der Hanseaten, so das Blatt. Leitl steht mit dem Kleeblatt derzeit auf einem direkten Aufstiegsplatz und will den Klub nicht verlassen, wenn es in das Oberhaus gehen sollte. Auch Werner könnte die Störche noch nach oben führen. Schultz legt mit den Kiezkickern derweil eine herausragende Rückrunde aufs Parkett und hat eine eigene Werder-Vergangenheit im Nachwuchs und der zweiten Mannschaft. Allerdings ist seine Verwurzelung mit St. Pauli ungleich tiefer.

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Lars Pollmann  
05.05.2021