Manchester United

Wenger: Ronaldo-Rückkehr "nicht hundertprozentig rational"

Ronaldo ist zurück bei ManUnited. Foto: Imago
Ronaldo ist zurück bei ManUnited. Foto: Imago

Cristiano Ronaldo ist seit Dienstag ganz offiziell wieder Spieler von Manchester United. Die Rückholaktion des Portugiesen, der zuletzt drei Jahre bei Juventus verbracht hat, soll den Rekordmeister im Titelrennen der Premier League nach vorn bringen. Arsene Wenger sieht aber nicht nur den fußballerischen Wert.

"Es sind mehr als nur sportliche Gründe, es ist auch emotional. Ich glaube, die Entscheidung ist nicht hundertprozentig rational", so die Trainerlegende bei Bild Live. Dies gilt womöglich für Ronaldo selbst, vielleicht aber mehr noch für ManUnited. "Ein Gleichgewicht in der Mannschaft zu finden, ist eine große Herausforderung", sagt Wenger. Immerhin aber hat der 36-Jährige immer noch die eingebaute Tor-Garantie.

"Leute mit viel Erfahrung machen immer noch viel Tore"

"Die Leute mit viel Erfahrung machen immer noch viel Tore", erklärt Wenger. Ronaldo war in der vergangenen Spielzeit bester Torschütze der Serie A gewesen, traf unter der Woche im Länderspiel gegen Irland doppelt. Vor der Rückkehr zu Manchester United galt zunächst ein Wechsel zu Lokalrivale Manchester City als wahrscheinlich. Wenger meint, Ex-Coach Alex Ferguson habe einen entscheidenden Einfluss geltend gemacht.

"Sir Alex hat ihn mir weggenommen"

"Ich glaube, dass Sir Alex eine Rolle gespielt hat. Damals sollte Ronaldo zu Arsenal kommen und er hat ihn mir weggenommen. Das hat er heute mit City gemacht", scherzt der 71-Jährige. Im Jahr 2003 war das damalige Top-Talent nach Aussage von Wenger schon zu Besuch auf dem Trainingsgelände und habe schon ein Arsenal-Shirt erhalten, ehe Manchester United mit mehr Geld um die Ecke kam und Ronaldo von Sporting verpflichtete.

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Lars Pollmann  
03.09.2021