Verbleib in New York

Weinzierl-Nachfolge: Struber hat wohl keine Lust auf den FCA

Struber wird offenbar nicht zum FCA gehen. Foto: Getty Images
Struber wird offenbar nicht zum FCA gehen. Foto: Getty Images

Mit dem FC Augsburg, FC Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach sind noch drei Klubs, die kommende Saison an der Bundesliga teilnehmen dürfen, ohne Cheftrainer. Nach dem überraschenden Rücktritt von Markus Weinzierl wurden die Fuggerstädter mit mehreren Namen in Verbindung gebracht. Mit Gerhard Struber soll sich der FCA besonders intensiv auseinandergesetzt haben.

Dies berichtet der TV-Sender Sport1. Der Österreicher ist derzeit bei den New York Red Bulls in der nordamerikanischen MLS aktiv, zuvor hatte er Stationen beim FC Barnsley in der zweiten englischen Liga und diversen Klubs in seiner Heimat. Unter anderem spielte der 45-Jährige 2019 mit dem Wolfsberger AC in der Europa League und schlug seinerzeit Borussia Mönchengladbach in einem Gruppenspiel auswärts mit 4:0. Dem Bericht zufolge hat Struber allerdings keine Lust auf ein Engagement in Augsburg. Zwar sei die Bundesliga für ihn generell reizvoll, doch wolle er aktuell in New York bleiben.

Zeidler gilt nicht mehr als Wunschlösung

2021 hatte Struber konkrete Gespräche mit Werder Bremen geführt, kam es aber nicht zu einer Einigung, weil der ehemalige Mittelfeldspieler erst kurze Zeit bei den Red Bulls aktiv war und den Klub nicht schnell wieder verlassen wollte. Ob es nun zu einer Kontaktaufnahme seitens Augsburg gekommen ist, oder Struber von vornherein abgewunken hat, ist nicht bekannt. Ebenso bleibt die Besetzung des Trainerpostens in Nachfolge von Weinzierl weiter offen. Zunächst hatte Peter Zeidler vom FC St. Gallen als Favorit gegolten, laut Medienberichten stellte er zuletzt aber nicht mehr die Wunschlösung dar.

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Lars Pollmann  
02.06.2022