Zukunft offen

Weidenfeller verrät pikantes Detail: Kruse-Klausel bei Trainerwechsel

Kruse besitzt beim VfL Wolfsburg noch einen Vertrag bis 2023. Foto: Cathrin Mueller/Getty Images
Kruse besitzt beim VfL Wolfsburg noch einen Vertrag bis 2023. Foto: Cathrin Mueller/Getty Images

Max Kruse wurde beim VfL Wolfsburg von Trainer Niko Kovac ausgebootet. Wie es mit dem Stürmer weitergeht, bleibt noch offen. Roman Weidenfeller will etwas von einer pikanten Klausel im Vertrag Kruses wissen.

Erst im vergangenen Januar wechselte Max Kruse von Union Berlin zum VfL Wolfsburg. Bei den Niedersachsen bekleidete damals noch Florian Kohfeldt das Traineramt, der allerdings im Mai entlassen wurde. Unter Nachfolger Niko Kovac ist Kruse nun in Ungnade gefallen. Mit einem solchen Szenario rechnete der Torjäger offenbar schon bei seiner Vertragsunterzeichnung im zurückliegenden Winter. "Wenn in Wolfsburg der Trainer gewechselt wird, hat er für Saisonende die Möglichkeit, für einen relativ günstigen Betrag den Verein zu wechseln", sagte Roman Weidenfeller bei Sky zu einer angeblichen Klausel, die sich Kruse zu jenem Zeitpunkt in seinem bis 2023 datiertem Kontrakt verankert lassen haben soll.

"Zeitpunkt ein schlechter"

"Ich will mal behaupten, dass der VfL im Nachgang etwas mehr Geld verdienen will daran - unabhängig davon, dass der Zeitpunkt ein schlechter ist", so der frühere Torhüter von Borussia Dortmund. Laut dem Weltmeister von 2014 besaß Kruse in Wolfsburg unter Kohfeldt noch deutlich mehr Freiheiten, woraufhin der Angreifer nach der Entlassung seines Förderers hätte praktisch selbst entscheiden können, ob er den Klub verlässt oder nicht. Das Problem nun: Weil das Transferfenster in einigen Ländern bereits geschlossen ist, sind die Wechseloptionen limitiert. Denkbar ist, dass der 34-Jährige sogar bis Winter warten muss, ehe er wechseln kann.

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Adrian Kuehnel  
15.09.2022