Köln-Boss

Wehrle weiter Favorit auf Hitzlsperger-Nachfolge beim VfB

Wehrle gilt als potentieller Kandidat der Hitzlsperger-Nachfolge. Foto: Getty Images
Wehrle gilt als potentieller Kandidat der Hitzlsperger-Nachfolge. Foto: Getty Images

Der 1.FC Köln hat am Dienstag die Verpflichtung von Christian Keller perfekt gemacht. Er wird ab April neuer Sportgeschäftsführer bei den Geißböcken, im Organigramm steht er dann auf einer Ebene mit Alexander Wehrle. Wenn der Finanzboss dem Klub selbst erhalten bleibt. Gerüchte um einen Wechsel zum VfB Stuttgart halten sich hartnäckig.

Wie Sport Bild nun berichtet, kam am Sonntag der Aufsichtsrat der Schwaben zusammen, um Personalfragen in den Fokus zu rücken. Am drängendsten ist die Nachfolgeregelung für Thomas Hitzlsperger, nachdem der Vorstandschef seinen Rückzug spätestens für Herbst 2022 angekündigt hat. Für diesen Posten gilt Wehrle demnach weiterhin als absolute Wunschlösung. Dem Magazin zufolge kann sich der 46-Jährige den Posten auch gut vorstellen. Es wäre eine Rückkehr für den gebürtigen Schwaben, der 2013 nach zehn Jahren beim VfB nach Köln gewechselt war.

Entscheidet Wehrle über Sportchef-Posten?

Laut des Berichts steht aber auch der Name von Jochen Sauer auf der Liste der Aufsichtsräte. Der 49-Jährige leitet aktuell das Nachwuchsleistungszentrum des FC Bayern, hat zuvor aber bereits Geschäftsführer-Tätigkeiten bei RB Salzburg ausgeübt. Neben der Frage nach der Nachfolge von Hitzlsperger auf dem Chefposten ist derweil auch offen, ob ein neuer Sportvorstand installiert werden soll. Möglicherweise soll sich Wehrle, oder eben wer auch immer Vorstandschef wird, selbst ein Bild machen. Ein Kandidat für eine externe Verpflichtung hieße dabei wohl Joti Chatzialexiou, aktuell beim DFB als Sportlicher Leiter der deutschen Nationalmannschaften aktiv.

Der Faktor Mislintat

Jedoch herrscht beim VfB Stuttgart wohl noch keine Einigkeit darüber, ob der Posten von außen neu besetzt werden soll, oder aber eine interne Beförderung sinnvoll wäre. Neben einer finanziellen Frage geht es dabei dem Vernehmen nach auch darum, Sven Mislintat nicht vor den Kopf zu stoßen. Der erfolgreiche Sportdirektor könnte den Klub laut des Magazins bei voller Lohnfortzahlung verlassen, wenn er mit einem neuen Vorgesetzten nicht einverstanden wäre.

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Lars Pollmann  
24.11.2021