VfB Stuttgart

Wehrle: "Fünf Punkte nicht zufriedenstellend, aber ..."

Wehrle ordnet den Saisonstart besonnen ein. Foto: Getty Images
Wehrle ordnet den Saisonstart besonnen ein. Foto: Getty Images

Der VfB Stuttgart ist mit einem historischen Negativrekord in die Länderspielpause gegangen. Auch im siebten Bundesliga-Spiel der neuen Saison blieben die Schwaben sieglos, das gab es noch nie. Neben dem VfB wartet aktuell nur noch Schlusslicht VfL Bochum auf einen Dreier. Alexander Wehrle bleibt dennoch noch recht gelassen.

"Fünf Punkte nach sieben Spielen ist nicht zufriedenstellend. Dennoch würde ich es gerne ganzheitlich betrachten", so der Vorstandschef gegenüber dem SWR. Zu den positiven Erlebnissen gehört sicherlich das Remis beim FC Bayern, zudem betont Wehrle, dass der VfB bei weiteren Unentschieden gegen Werder Bremen und den 1.FC Köln klar besser gewesen sei, sich aber nicht ausreichend belohnt habe. ""Entscheidend ist, dass wir viele Spiele hatten, in denen wir gut Fußball gespielt haben. 'Rino' macht einen guten Job, die Mannschaft steht komplett hinter ihm", so Wehrle in Bezug auf Pellegrino Matarazzo.

"Wir lassen uns ganz sicher nicht beirren"

Der Cheftrainer der Stuttgarter muss sich aktuell keinerlei Sorgen um seine Jobsicherheit machen, zumal die Ergebnisse den Klub nicht ganz unerwartet treffen. "Wir haben von Anfang an gesagt: wir entwickeln eine Mannschaft. Darin lassen wir uns ganz sicher nicht beirren", so Wehrle. In dieser Einschätzung spricht der Vorstandschef auch für Sven Mislintat. Zwischen dem Sportdirektor und Wehrle gab es zuletzt Misstöne infolge des neuen Engagements von Christian Gentner, Sami Khedira, Philipp Lahm bei den Schwaben.

"Es ist alles gut und wir schauen in die Zukunft"

"Es ist alles ausgeräumt, er freut sich auf die Zusammenarbeit. Ich hätte mich auch gewundert, wenn er sich nicht freuen würde. Es ist alles gut und wir schauen in die Zukunft", sagt Wehrle. Das Duo werde beim VfB weiter vertrauensvoll miteinander umgehen und erwarte keine größeren Probleme. "Wenn Sven Mislintat und Alex Wehrle ein Problem miteinander hätten, hätten sie nicht 17 Transfer-Aktivitäten realisiert", betont der 47-Jährige. Am Montag kam mit der Verpflichtung des zuletzt vereinslosen Dan-Axel Zagadou eine 18. Transfer-Aktivität hinzu.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
20.09.2022