PSG-Star abseits des Platzes im Fokus

Wegen Tweets: Neymar droht erneut Ärger mit der UEFA

Neymar konnte beim Sieg seiner Mannschaft im Camp Nou nicht dabei sein.
Neymar konnte beim Sieg seiner Mannschaft im Camp Nou nicht dabei sein. Foto: FRANCK FIFE/AFP via Getty Images

Neymar fehlte Paris Saint-Germain gegen seinen Ex-Klub FC Barcelona im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League (4:1) verletzungsbedingt. Während des Spiels sorgte der Brasilianer auf Twitter für Zündstoff und konnte sich sogar den erneuten Ärger der UEFA eingehandelt haben.

Die katalanische Sportzeitung Sport berichtet, dass Neymar mögliche Sanktionen seitens der UEFA drohen könnten. Der Grund: Mit der Entstehung des Foulelfmeters in der 27. Spielminute war der 29 Jahre alte Star von Paris Saint-Germain, der von daheim aus zusehen musste, nicht einverstanden. Mittelfeldmann Frenkie de Jong vom FC Barcelona hat sich seiner Ansicht nach zu einer Schwalbe hinreißen lassen. "Dieser Elfmeter ist ein Witz", schrieb der Brasilianer bei Twitter und legte nach: "Kack-Tor."

Werden nun Ermittlungen gestartet?

Es war eine Reaktion, die ihn teuer zu stehen kommen könnte, wenn die UEFA beschließt, ihn dafür zu sanktionieren. Die UEFA-Disziplinarordnung verbietet "Beleidigungen oder anderes Verhalten, das gegen die grundlegenden Verhaltensregeln verstößt." Im Falle einer Bestrafung könnte der derzeit verletzte PSG-Profi für bis zu zwei Spiele gesperrt werden. Die Tweets löschte er bereits Minuten nach der Veröffentlichung.

 

 

UEFA sperrte Neymar bereits vor zwei Jahren

Bereits im März 2019 legte sich Neymar mit der UEFA an. Damals schied Paris Saint-Germain im Achtelfinale gegen Manchester United aus. Zu dieser Zeit war er ebenfalls verletzt und hatte auf der Tribüne verfolgt, wie es einen Elfmeter nach Videobeweis gab. Im Anschluss nannte der Angreifer das eine "Schande" und bezeichnete das Schiedsrichtergespann als "vier Typen, die keine Ahnung vom Fußball haben." Daraufhin wurde er sogar für drei Spiele gesperrt.

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Adrian Kuehnel  
17.02.2021